Die Netflix-Serie „Messiah“ will Jesus ins heutige Los Angeles bringen (Symbolbild)

Die Netflix-Serie „Messiah“ will Jesus ins heutige Los Angeles bringen (Symbolbild)

Netflix arbeitet an Wiederauferstehung Jesu Christi

Der amerikanische Streaming-Gigant Netflix arbeitet mit einem berühmten christlichen Produzentenpaar daran, die Wiederauferstehung Jesu Christi in die Wohnzimmer der Menschen zu bringen. Die Serie „Messiah“ soll davon erzählen, was die Gegenwart Jesu mit der modernen Welt anstellt.

Passend zum Osterfest entwickelt der amerikanische Streaming-Dienst Netflix die neue Serie „Messiah“, in der Jesus in der Gegenwart wiederauferstehen soll. Wie der Branchendienst Deadline Hollywood berichtet, steht das christliche Produzentenpaar Mark Burnett und Roma Downey hinter dem Projekt. Sie brachten im vergangenen Jahr das Sandalenepos „Ben Hur“ als Neuverfilmung zurück auf die Kinoleinwände. Außerdem produzierten sie die aufwendige zehnteilige Miniserie „Die Bibel“ im Jahr 2013. Burnett und Downey gehören mit TV-Phänomenen wie „Survivor“ oder „The Apprentice“ zu den erfolgreichsten Produzenten der amerikanischen Unterhaltungsindustrie.

Der Bundesstaat Kalifornien hat das Projekt „Messiah“ publik gemacht, weil er umgerechnet rund 7 Millionen Dollar Steuervergünstigungen für die Serie bewilligte. Die Stadt Los Angeles ist als Handlungsort vorgesehen. Damit ist ausgeschlossen, dass „Messiah“ hauptsächlich an Originalschauplätzen in Israel spielen wird. Das Projekt befindet sich allerdings noch in einer frühen Produktionsphase, bei der das Grüne Licht für den endgültigen Startschuss fehlt.

Wie reagiert die moderne Welt auf Wiederauferstehung Jesu?

Das Drehbuch entwickelt Autor Michael Petroni, der bereits „Die Chroniken von Narnia – Die Reis auf der Morgenröte“ für das Kino adaptiert hat und sich mit religiösen Thematiken auskennt: Er schrieb unter anderem das Drehbuch zu dem Film „The Dangerous Lives of Altar Boys“, der in einem katholischen Internat spielt. Der Hollywoodstar Jodie Foster versuchte sich darin als Nonne.

Von der Idee her erinnert „Messiah“ an die deutsche Komödie „Jesus liebt mich“ mit Florian David Fitz und Jessica Schwarz. Auch dort kehrt Jesus in die Gegenwart zurück, um die Menschen auf die bevorstehende Apokalypse vorzubereiten. Das Drehbuch von „Messiah“ soll sich aber auf die Reaktionen der modernen Welt konzentrieren, die von einem Mann erfährt, der plötzlich im Nahen Osten erscheint und scheinbare Wunder vollbringt. Da passt es, dass Drehbuchautor Petroni vor einiger Zeit an der TV-Serie „Miracles“ gearbeitet hat, in der moderne Wunder von der katholischen Kirche untersucht wurden. (pro)

Von: mm

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