Der Jesus-Freak-Pastor Ruben Moser erzählt von seinem Glauben
Der Jesus-Freak-Pastor Ruben Moser erzählt von seinem Glauben

Jesus Freaks: „Stinknormal evangelisch“

Jesus Freaks wollen ihr Leben ganz nach Jesus ausrichten. Unter dem Titel „verrückt nach Jesus“ lief am Sonntag eine TV-Reportage über die unkonventionelle Jugendbewegung.

Junge Menschen singen ein christliches Lied in einem Gottesdienstraum, der aussieht wie ein Café: „Heilger Geist, komm, wirke unter uns.“ Manche haben dabei die Augen geschlossen. Die Gemeinde in Gießen gehört zu den Jesus Freaks, einer christlichen Bewegung, die ihr Leben radikal an Jesus Christus ausrichtet. Traditionen, Äußerlichkeiten oder sozialer Status sind ihnen dabei egal.Pastor Ruben Moser, 28, stellt sich vor die Gemeinde und beginnt seine Predigt: „Diese Woche geht’s darum, dass Leben und Handeln besser als Reden ist.“ Mit im Gottesdienstraum ist ein Kamerateam der Sendung „Leben!“. Daraus ist eine kurze Reportage geworden, die der Spartensender Einsplus am vergangenen Sonntag um 22.15 Uhr ausgestrahlt hat.

„Jesus lieben und Menschen lieben“

„Jesus Freaks bedeutet für mich Zuhause“, sagt Moser in die Kamera, weil es dort um Jesus gehe und weil dort „viele Leute sind, die ich wirklich schätze und auch liebe“. Nach seinem Studium an der Freien Theologischen Hochschule in Gießen hatte er seinen Dienst als Pastor der Jesus Freaks begonnen. Er habe früher nicht gedacht, dass er einmal bei der unkonventionellen Gemeinde arbeiten würde, aber „diese Mischung aus Sehnsucht nach Gott, Jesus lieben und Menschen lieben“ finde er „genial“. Moser erklärt die Unterschiede zwischen gewöhnlichen Landeskirchen und den Jesus Freaks so: Die Formen seien „zwangloser“, jeder dürfe sich einbringen, außer dem Pastor predigen auch noch Andere. Wer seine Gemeinde für eine Sekte halte, habe sich noch nicht mit ihnen beschäftigt. „Wir sind eine Jugendbewegung, die ganz stinknormal evangelisch ist.“ Moser spricht auch darüber, was Jesus für ihn bedeutet. „Mein Leben ist verändert. Jesus, ist das Beste, was mir passiert ist.“ Und: „Wir haben ja schon alle Dreck am Stecken.“Die Sendung kann man sich in der Mediathek von Einsplus anschauen. (pro)

Von: nf

Sie können sich über Disqus, facebook, Twitter oder Google+ anmelden um zu kommentieren. Bitte geben Sie einen Namen, unter dem Ihr Kommentar veröffentlicht wird, und eine E-Mail-Adresse ein. Die E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Um Missbrauch zu vermeiden, werden wir Ihren Kommentar erst nach Prüfung auf unserer Seite freischalten. Wir behalten uns vor, nur sachliche und argumentativ wertvolle Kommentare online zu stellen. Bitte achten Sie auch darauf, dass wir Beiträge mit mehr als 1600 Zeichen nicht veröffentlichen. Mit Abgabe des Kommentars erkennen Sie die Nutzungsbedingungen an.

Datenschutz
Die Technik der Kommentarfunktion "DISQUS" wird von einem externen Unternehmen, der Big Head Labs, Inc., San Francisco/USA., zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen, insbesondere darüber, ob und wie personenbezogene Daten erhoben und verarbeitet werden, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Moderation
Die Moderation der Kommentare liegt allein bei der Christlichen Medieninitiative pro e.V. Allgemein gilt: Kritische Kommentare und Diskussionen sind willkommen, Beschimpfungen / Beleidigungen hingegen werden entfernt. Wie wir moderieren, erklären wir in den Nutzungsbedingungen.

comments powered by Disqus