Das christliche Medienmagazin

Medien: Wie sich Christen zu Wort melden können

H o l z g e r l i n g e n (PRO) - Wie können sich Christen stärker als bisher gegenüber den Medien zu Wort melden? Und wie reagieren Christen am besten auf kritische oder gute Beiträge in Print- und Rundfunk? Das sind Fragen, die Seminare der Christlichen Medienakademie unter dem Thema "Lob und Tadel" klären wollen.
Von PRO

Veranstaltet werden die Seminare “Lob & Tadel – Wie gehen Christen verantwortlich mit den Medien um?” von der Christlichen Medienakademie (Wetzlar). Zuletzt fand das Seminar in Zusammenarbeit mit der Deutschen Evangelischen Allianz mit 45 Teilnehmern in Holzgerlingen statt.

Lob ebenso wichtig wie Tadel

Der Geschäftsführer des Christlichen Medienverbundes KEP und Leiter der Christlichen Medienakademie, Wolfgang Baake, forderte die Teilnehmer dabei auf, mit Leser-, Zuhörer- und Zuschauerpost vom ihrem Recht Gebrauch zu machen, auf Veröffentlichungen der Medien zu reagieren. “Christen sollten sich stärker als bisher für die Meinungsfreiheit und die Meinungsvielfalt in unserer Gesellschaft einsetzen”, so Baake weiter.

Gleichzeitig warnte er davor, immer nur dann zu schreiben oder bei Zeitungen oder Fernsehsendern anzurufen, wenn man Kritik üben wolle. “Ebenso wichtig ist ein angebrachtes Lob, denn das motiviert jeden Menschen, auch Journalisten und Medienmacher.”

Der Öffentlichkeitsreferent des Christlichen Medienverbundes, Egmond Prill (Kassel), sprach über die Mitverantwortung jedes Bürgers im Blick auf das Mediengeschehen und betonte, dass die Christen durch Leserbriefe und Hörermeinungen einen missionarischen Auftrag wahrnehmen. “Wir Christen sollten unsere destruktive Haltung gegenüber den Medien aufgeben und offensiv mit ihnen arbeiten, so können wir Einfluss gewinnen.”

Weitere Informationen: www.christliche-medienakademie.de

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