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MDR zeigt Dokumentation über Christen in der DDR

Eine Dokumentation des Mitteldeutschen Rundfunk (MDR) schildert, wie Christen in der DDR durch ihren Mut und ihren Glauben Teil der Friedlichen Revolution 1989 wurden.
Von Norbert Schäfer
Demonstration auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin am 4. November 1989
Demonstration auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin am 4. November 1989

Der MDR berichtet in einer zweiteiligen Fernsehdokumentation, wie Christen in der DDR ihren Glauben gelebt und bezeugt haben. Den ersten Teil der Dokumentation unter dem Titel „Opposition und Kirche – Zeitzeugen berichten“ sendet der MDR in der Nacht vom 6. auf den 7. Oktober um 0:20 Uhr. Die Sendung dauert rund 188 Minuten. Nach MDR-Angaben kommen in der Dokumentation 20 Christen zu Wort, „die durch ihren Mut und ihren Glauben Teil dieser Friedlichen Revolution geworden sind“. Neben dem ehemaligen Bundespräsidenten Joachim Gauck, dem Bürgerrechtler Rainer Eppelmann und dem Evangelisten Theo Lehmann kommen in dem Beitrag „auch Menschen zu Wort, die bisher noch wenig beachtet Geschichte geschrieben haben”. Jeweils etwa 15-minütige Interviews sind mit diesen Protagonisten zu sehen. Den zweiten Teil der Dokumentation mit einer Länge von 118 Minuten sendet der MDR am Mittwoch, dem 9. Oktober, um 2:05 Uhr.

In der Programmankündigung des MDR heißt es unter anderem: „Die Arbeit von Pfarrerinnen und Pfarrern, von Jugendmitarbeiterinnen und -mitarbeitern der Kirche, vor allem aber die ethischen Konsequenzen engagierter junger Christen mit ihrem Widerstand gegen weitere Ideologisierung und Militarisierung stellten einen beachtlichen Beitrag zur Friedlichen Revolution dar – mit Kerzen und Gebeten und mit dem Ruf ‚keine Gewalt’ gelang es einen Staat zu überwinden, der seine Bürger längst verloren hatte.“ Der MDR widmet der Friedlichen Revolution von 1989 einen Schwerpunkt auf seiner Website und bietet in seiner Mediathek eine Reihe von Dokumentationen und Zeitdokumenten. Die Beiträge sind nach den Sendeterminen in der MDR-Mediathek verfügbar.

Von: Norbert Schäfer

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