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MDR thematisiert Schwangerschaftsabbrüche

Jährlich lassen etwa 100.000 Frauen in Deutschland eine Abtreibung vornehmen. Die allermeisten machen sich diese Entscheidung nicht leicht. Der MDR berichtet in einer Dokumentation am Donnerstag über das schwierige Thema.
Von Nicolai Franz
Margitta Zellmer entschied sich gegen ihre ungewollte Schwangerschaft, berichtet der MDR

Foto: MDR/Judith Heinze

Margitta Zellmer entschied sich gegen ihre ungewollte Schwangerschaft, berichtet der MDR

In dem knapp halbstündigen Film berichten zwei Frauen von ihren Erfahrungen, die in dem Beitrag „die schwerste Entscheidung meines Lebens“ genannt werden. Laut dem Sender kommen außerdem Frauenärzte, Beraterinnen, Politiker und Wissenschaftler zu Wort.

Der MDR, dessen Sendegebiet in den neuen Bundesländern liegt, geht auch auf die Situation in der DDR vor der Wiedervereinigung ein. Ab 1972 konnten Frauen dort bis zur 12. Woche straffrei abtreiben. „Das Recht, ein Kind abtreiben zu lassen, ein Schwangerschaftsabbruch, stand mir zu, es hat auch keiner versucht, mich umzustimmen“, zitiert der Sender eine Frau, die damals abgetrieben hatte.

Lediglich die Kirchen hätten Kritik an der Gesetzeslage geübt. So habe sich der evangelische Christ und Mediziner Wolfgang Böhmer später als Ministerpräsident dafür eingesetzt, dass das liberale DDR-Recht nicht auf die neue Bundesrepublik ausgedehnt wurde.

Der Film läuft am Donnerstag, 4. Oktober 2018, um 22.35 Uhr und wird danach mehrfach wiederholt.

Von: Nicolai Franz

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