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Märtyrer 2011: Das neue “Jahrbuch zur Christenverfolgung heute”

Nach Schätzungen des Hilfswerks "Open Doors" werden weltweit rund 100 Millionen Christen aufgrund ihres Glaubens verfolgt. Sie bilden damit die größte Gruppe von Opfern religiöser Unterdrückung. Dieser Problematik widmet sich das Buch "Märtyrer 2011 – Das Jahrbuch zur Christenverfolgung heute", das Max Klingberg, Thomas Schirrmacher und Ron Kubsch im Auftrag der Evangelischen Nachrichtenagentur idea jetzt herausgegeben haben.
Von PRO

Foto: Open Doors

Das Jahrbuch fasst eine Vielzahl von Analysen, Berichten und Hintergrundinformationen von Autoren zusammen, die aus unterschiedlichsten Konfessionen, Organisationen und Berufsgruppen stammen. Im Mittelpunkt stehen dabei die nordafrikanische Region Maghreb sowie die Länder Ägypten, Eritrea, Nigeria, Irak, Indien und Malaysia.

Volker Kauder zu Religionsfreiheit

Die idea-Dokumentation enthält auch eine Rede des Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag Volker Kauder. Darin proklamiert dieser Religionsfreiheit als universelles Menschenrecht, wobei er sich auf Artikel 18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte beruft, wo dieses Recht verbrieft ist. Er fordert zudem eine wertegeleitete Außenpolitik, die dafür eintritt, "dass das friedliche Werben für die eigene Religion auch in der muslimischen Welt als Recht anerkannt wird".

Ökonomischer Ethikkodex für Mission

Das Jahrbuch dokumentiert zudem den ökumenischen Ethikkodex für Mission, der seit 2006 vom Ökumenischen Rat der Kirche (ÖRK) erarbeitet wurde. Darin wird Mission als grundlegender Wesenszug der Kirche beschrieben. Deshalb sei es für jeden Christen und jede Christin unverzichtbar, "Gottes Wort zu verkünden und seinen/ihren Glauben in der Welt zu bezeugen".  Ziel des Dokumentes sei es, dass Kirchen, Kirchenräte und Missionsgesellschaften ihre gegenwärtige Praxis reflektierten und eigene Richtlinien für Zeugnis und Mission unter Menschen erarbeiteten.

Herausgeber des Buches sind die Arbeitskreise für Religionsfreiheit der Deutschen und Österreichischen Evangelischen Allianz und die Arbeitsgemeinschaft Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz sowie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte. (pro)

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