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Leitungswechsel beim CJD: Dargel folgt auf Hühnerbein

Das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) hat im Rahmen eines Festaktes in der Berliner Friedrichstadtkirche einen Leitungswechsel vollzogen. Pfarrer Matthias Dargel tritt die Nachfolge von Hartmut Hühnerbein an, der seit 2002 als Sprecher des Geschäftsführenden Vorstandes an der Spitze des Werkes stand.
Von PRO
Hartmüt Hühnerbein hat den Staffelstab beim CJD übergeben. Sein Nachfolger heißt Matthias Dargel

Foto: pro

Hartmüt Hühnerbein hat den Staffelstab beim CJD übergeben. Sein Nachfolger heißt Matthias Dargel
Matthias Dargel arbeitet seit dem 1. Januar 2014 im CJD. Seit März ist er Sprecher des geschäftsführenden CJD-Vorstandes, den er gemeinsam mit Hans Wolf von Schleinitz bildet. Geboren 1965 in Bielefeld, studierte er zunächst Theologie in Bethel, Heidelberg und Bochum und anschließend Wirtschaftswissenschaften in Bochum.

Erfahrungen in der freien Wirtschaft

Dargel arbeitete zunächst als Pfarrer der Evangelischen Kirche von Westfalen und danach in der freien Wirtschaft als Seniorberater. Vor seinem Wechsel zum CJD war er Vorstandssprecher der Kaiserswerther Diakonie und der Theodor Fliedner Stiftung. Dargel nahm zudem Lehraufträge am Seminar für pastorale Aus- und Fortbildung Elberfeld und an der Evangelischen Hochschule Bochum wahr. Seine Wurzeln hat er im CVJM. Er ist geschieden und hat drei Kinder. Sein Vorgänger ist der gelernte Speditionskaufmann Hartmut Hühnerbein. Er studierte nach seiner Ausbildung Theologie und war Pastor der westfälischen Landeskirche und zeitgleich Religionspädagoge beim CJD. Ab 1983 hatte er verschiedene Positionen innerhalb der Organisation inne. Im Jahr 2000 wurde er Sprecher der Geschäftsleitung und 2002 Sprecher des Geschäftsführenden Vorstandes.

Großes ehrenamtliches Engagement

Ehrenamtlich engagiert sich Hühnerbein als Mitglied des ProChrist-Kuratoriums, im Vorstand des CVJM-Gesamtverbandes sowie als Mitglied im erweiterten Vorstand des Kongresses christlicher Führungskräfte (KcF). Von 2003 bis 2009 war er Mitglied in der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD). Das Christliche Jugenddorfwerk (CJD) versteht sich laut eigenen Angaben als Anwalt „aller Menschen der jungen Generation“. An über 150 Standorten unterstützen 9.500 CJD-Mitarbeiter jährlich 155.000 Menschen. Dies geschieht durch die Ausbildung von Jugendlichen mit Lernbeeinträchtigungen, durch Schulen für asthmakranke oder hochbegabte junge Menschen oder mithilfe von Werkstätten für Menschen mit Behinderung oder Hilfen für gefährdete Jugendliche. Gründer der Initiative, die auf das Jahr 1947 zurückgeht, ist Pastor Arnold Dannenmann. (pro)
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