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Laith Al-Deen: “Nächstenliebe ist entscheidend”

Der Sänger Laith Al-Deen wird Botschafter für "World Vision". Das teilte das christliche Hilfswerk in einer Pressemeldung mit. Pro sprach mit dem Sänger über sein Engagement und über seinen Glauben.
Von PRO

Foto: Laith Al-Deen

Als Botschafter von "World Vision" möchte sich Al-Deen vor allem für die "Starthelfer-Projekte" engagieren, mit denen Kleinkinder unter fünf Jahren und schwangere Frauen besonders gefördert werden. "Es gibt viele Projekte dieser Art, etwa in Afrika und im Libanon. Meine Aufgabe als Botschafter sehe ich darin, zu schauen, ob das, was man sich vornimmt oder was man spendet, da ankommt, wo man es gerne hätte", sagte der Musiker gegenüber pro.

Menschen zur Nächstenliebe ermutigen

Als Pate eines vietnamesischen Kindes hätte er gute Erfahrungen mit "World Vision" gemacht. Für Al-Deen gehört es zur Selbstverständlichkeit, den Mitmenschen zu helfen. "Ich versuche, die Nächstenliebe mit meinem Leben zu vereinbaren, sie nach außen zu tragen. Ich glaube, dass Helfen etwas sehr menschliches ist." Während Kinder noch wie selbstverständlich zur Hilfe bereit wären, würde dies mit der Zeit verschwinden. "Den Leuten das wieder zurückzubringen, finde ich sehr wichtig, denn der Planet wird immer voller, und wir müssen miteinander umgehen."

Daher wirbt er als Botschafter für "World Vision": "Bemüht euch um eine Patenschaft, interessiert euch für eure Mitmenschen." Gegenüber pro sagte der Musiker, er gehöre zwar keinem spezifischen Glauben an. Für sein Engagement bei dem christlichen Hilfswerk sei ihm aber entscheidend gewesen, dass er hier gelebte Nächstenliebe vorfinde. Die Nächstenliebe versteht er als die große Schnittmenge der meisten Religionen. Der Glaube könne helfen, sie umzusetzen.

Der 1972 in Karlsruhe geborene Musiker ist Sohn eines Irakers und einer Deutschen. Er wuchs in den USA und in Mannheim auf, wo er heute lebt. Im Jahr 2000 erreichte er mit seinem ersten Album "Ich will nur wissen" und dem Lied "Bilder von Dir" einige Aufmerksamkeit. Sein drittes Album "Für alle" war zwischenzeitlich das meistverkaufte Musikalbum in Deutschland und markiert den bislang größten Erfolg des 39-jährigen Musikers.

Am 7. Mai 2011 erschien sein aktuelles Album "Der Letzte deiner Art", mit dem er vom 22. Januar bis zum 10. Februar auf Tour ist. "World Vision" begleitet die Konzerte mit Infoständen zur Arbeit des Hilfswerks. Insgesamt wird es 15 Auftritte geben, unter anderem in Hamburg, Bremen, München und Berlin. Wie Al-Deen gegenüber pro sagte, soll sein neues Album, bei dem er Blues und deutsche Sprache verknüpfen möchte, Anfang 2013 erscheinen.

Das christliche Hilfswerk "World Vision" ist in nahezu 100 Ländern aktiv. Die Organisation mit Sitz in den Vereinigten Staaten unterstützt vor allem Kinder und deren Familien. Außerdem ist sie bei Entwicklungsprojekten und in der Katastrophenhilfe aktiv. Ein weiterer Schwerpunkt ist die entwicklungspolitischen Lobby- und Bildungsarbeit. In den USA arbeitet "World Vision" mit Regierung zusammen und berät die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO). (pro)

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