Das christliche Medienmagazin

Kunstmuseum entfernt Mohammed-Bilder

Bilder des muslimischen Propheten Mohammed suchen Besucher des renommierten "Metropolitan Museum of Art" derzeit vergeblich. Die Zeichnungen wurden von den Verantwortlichen entfernt – möglicherweise aus Angst vor Islamisten.

Von PRO

Foto: Wally Gobetz

Heimlich, still und leise habe das "Metropolitan Museum of Art" in New York Bilder des Propheten Mohammed aus seiner Ausstellung entfernt und wolle sie 2011 auch nicht in eine neu renovierte Exhibition aufnehmen, schreibt die Boulevard-Zeitung "New York Post". Derzeit stünden die Bilder "unter Beobachtung". Das Museum stelle momentan 60 Stücke seiner insgesamt 60.000 Kunstwerke umfassenden "Islamischen Kollektion" aus. Drei Bilder, die den Propheten Mohammed abbilden, seien darunter seit kurzem nicht mehr zu finden.

"Wir haben derzeit sehr wenig Platz um die ganze Summe islamischer Kunst zu präsentieren", erklärte der Museumssprecher Egle Zygas laut "New York Post". Deshalb habe man sich gegen die Ausstellung der Mohammed-Bilder entschieden: "Sie passten nicht ins Thema der derzeitigen Installation." Momentan werden Teile des Museums für 50 Millionen Dollar renoviert. Erst kürzlich gab das Museum bekannt, seine "Islamische Galerie" werde nach der Neueröffnung in "Arabische Länder, Türkei, Iran und Zentralasien" umbenannt.

Das Metropolitan Museum wurde 1870 gegründet und zählt mit einem Gesamtbestand von mehr als drei Millionen Kunstwerken und einer Ausstellungsfläche von 130 000 Quadratmeter zu den großen Universalmuseen der Erde. Seine Abteilung islamischer Kunst zählt zu den größten und wichtigsten der westlichen Welt. Experten fürchten, die Entfernung der Mohammed-Abbildungen sei eine Reaktion auf die internationalen Forderungen islamistischer Fundamentalisten, ihr Prophet dürfe nicht abgebildet werden. Erst vor wenigen Tagen war der Mohammed-Karikaturist Kurt Westergaard in seinem Haus knapp einem Mordversuch entgangen. (pro)

Ihr Beitrag für christliche Werte in den Medien
Bei PRO sind alle Beiträge frei zugänglich und kostenlos - und das wird auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden.

Wir arbeiten in der PRO-Redaktion jeden Tag dafür, Ihnen solide Informationen zu liefern über Themen, die Sie interessieren.

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin den christlichen Journalismus bieten, den Sie von PRO kennen.

Viele PRO-Leser helfen schon mit. Sind Sie dabei?

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien. Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen