Stehen nun als Hauptredner von ProChrist 2021 fest: Mihamm Kim-Rauchholz (links) und Yassir Eric (rechts)

Stehen nun als Hauptredner von ProChrist 2021 fest: Mihamm Kim-Rauchholz (links) und Yassir Eric (rechts)

Hauptredner von proChrist 2021 stehen fest

Vom 13. bis zum 19. Juni 2021 findet die Evangelisationsveranstaltung ProChrist in Dortmund und als Live-Übertragung in vielen Gemeinden in Europa statt. Wie der Verein mitteilt, stehen nun die beiden Hauptredner für die Live-Abende fest: eine Theologie-Professorin mit Wurzeln in Korea und ein Theologe und Redner, der im Sudan geboren wurde.

Die proChrist-Mitgliederversammlung hat einstimmig über die Hauptredner bei „proChrist Live 2021“ entschieden. Das teilte der Verein am Mittwoch mit. Demnach werden Mihamm Kim-Rauchholz und Yassir Eric bei der Zentralveranstaltung der europaweiten Evangelisationsveranstaltung sprechen. Die Moderation wird Nicolai Hamilton übernehmen.

ProChrist findet vom 13. bis zum 19. Juni 2021 statt. Das Event findet zentral in Dortmund statt, wird aber wie in den Jahren zuvor auch in zahlreiche Gemeinde in Europa übertragen. Die überkonfessionelle Großveranstaltung soll nach Angaben des Vereins zur Auseinandersetzung mit dem christlichen Glauben einladen.

Roland Werner, erster Vorsitzender von proChrist, sagte: „Die Verkündigung der guten Nachricht von Jesus ist zentrale Aufgabe der christlichen Kirche. Seit 1993 unterstützt proChrist diesen Auftrag mit Großveranstaltungen.“ Angesichts der ausgewählten Hauptredner sei er dankbar, „dass wir so die Internationalität der christlichen Botschaft deutlich machen“.

„Werkzeug, um Menschen vom Evangelium zu erzählen“

Mihamm Kim-Rauchholz ist Professorin für Neues Testament und Griechisch an der Internationalen Hochschule Liebenzell. Nach ihrem Theologiestudium in Seoul, Tübingen und Heidelberg war sie an verschiedenen Orten im In- und Ausland als Lehrbeauftragte und Missionarin unterwegs. Sie ist Mitglied im Vorstand des Arbeitskreises für evangelikale Theologie und in der Deutschen Gesellschaft für Missionswissenschaft.

Zu ihrem Engagement für proChrist sagt die gebürtige Koreanerin: „Mir ist es wichtig, über den Glauben zu sprechen, weil das Evangelium im wahrsten Sinne des Wortes eine gute Botschaft ist, die das Leben fördert und reich macht.“ ProChrist sei dafür geeignet, kirchenferne Menschen mit dem christlichen Glauben bekannt zu machen. „Wichtig dafür ist, dass er sich an Jesus Christus orientiert und nicht an eigenen Präferenzen und Idealvorstellungen, so gut sie auch sein mögen.“

Yassir Eric ist Leiter des Europäischen Instituts für Migration, Integration und Islamthemen an der „Akademie Welt Mission“ Korntal (AWM). Als Redner tritt der gebürtige Sudanese in Deutschland, Europa und im Mittleren Osten auf. Er leitete einige Jahre Migrationsgemeinden, war Referent und Seelsorger. Ein theologisches Studium absolvierte er an der AWM und der kirchlichen Hochschule Ludwigsburg. Als Interviewgast trat er bereits 2018 bei proChrist in Leipzig auf.

Eric sagt: „Auf meinen Reisen in verschiedene Länder begegne ich vielen Menschen, die den christlichen Glauben annehmen – auch in islamisch geprägten Ländern. Und ich frage mich dann, warum das in Deutschland nicht geschieht. Ich bin davon überzeugt, dass das Evangelium die beste Botschaft für diese Welt ist.“ Seit 70 Jahren gebe es in Deutschland Frieden, und die meisten Menschen seien gut versorgt. „Aber es fehlt uns etwas Zentrales in der Politik, in der Gesellschaft und – ja – in der Kirche: Jesus Christus.“ Deswegen sei proChrist so wichtig, ist Eric überzeugt. Es sei „das beste Werkzeug, um Menschen vom Evangelium zu erzählen“.

Nicolai Hamilton moderierte bereits 2012 die Live-Abende von ProChrist. Er ist Pfarrer in Halle (Westfalen) und seit 2018 Vorsitzender des Westfälischen Gemeinschaftsverbandes.

Gemeinden haben die Möglichkeit, 2021 eine „proChrist Live“-Woche anzubieten und zum Glauben einzuladen, teilen die Veranstalter mit. Sie können dafür eine Live-Übertragung aus Dortmund installieren oder selbst Redner zu sich einladen.

Der Verein proChrist ist seit 1993 eine überkonfessionelle Initiative von Christen unterschiedlicher Kirchen. Durch Aktionen und Veranstaltungen will er Gemeinden dabei helfen, Menschen mit dem christlichen Glauben bekannt zu machen. Die Veranstaltungen finden regelmäßig an unterschiedlichen Orten in Deutschland und dem europäischen Ausland statt. Für Teenager gibt es das Jugendformat „Jesushouse“, das vom 24. Februar bis zum 5. April 2020 zum siebten Mal stattfindet.

Von: Jörn Schumacher

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