Kanzlerin Merkel stellt den Einsatz künstlicher Intelligenz unter bestimmte Bedingungen (Archivbild)

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Merkel: Einsatz künstlicher Intelligenz darf Menschenwürde nicht verletzen

Kanzlerin Angela Merkel hat dazu aufgerufen, verantwortungsbewusst mit künstlicher Intelligenz umzugehen. Der Mensch müsse die Hoheit darüber behalten und moralische Grundsätze dürften nicht verletzt werden.

Der Mensch muss beim Einsatz künstlicher Intelligenz „Leitplanken“ setzen. Dafür plädiert Bundeskanzlerin Angela Merkel. Sie sprach am Mittwochabend bei der Diskussionsveranstaltung „Morals and Machines – zu den ethischen Fragen der künstlichen Intelligenz" der Zeitung Wirtschaftswoche in Berlin. Sie hob hervor, dass der Einsatz künstlicher Intelligenz konkrete Regeln brauche.

„Wir müssen sicherstellen, dass der Mensch die Hoheit hat und dass unsere moralischen Vorstellungen – zum Beispiel die Achtung der Würde jedes einzelnen Menschen – durch Roboter nicht verletzt werden“, erklärte die CDU-Politikerin laut der Deutschen Presse-Agentur. Dies gelte bei der Einführung jeder neuen Technik.

Gleichzeitig rief Merkel Menschen in Deutschland zu mehr Innovationsbereitschaft auf. Das Land werde nicht erfolgreich sein, „wenn wir uns nicht damit anfreunden, dass große Datenmengen viele neue Erkenntnisse mit sich bringen – zum Beispiel in der Medizin“. Das Verhältnis zu Daten und deren Umgang könne hemmen, aber auch voranbringen.

Von: Martina Blatt

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