Christustag 2014 in Stuttgart

Der wohl größte evangelische Gottesdienst, der Christustag, wird im kommenden Jahr am 19. Juni in der Mercedes Benz-Arena in Stuttgart gefeiert. Der Tag steht unter dem Motto „Teil seiner Geschichte“, thematisch geht es um die Reformation.

Der Tag solle dazu dienen, biblische Kernbotschaften erlebbar zu machen, erklärte Ralf Albrecht, Vorsitzender des Christustag-Leitungskreises. Stuttgart als Veranstaltungsort sei zugleich ein Vorgeschmack auf die Gastgeberqualitäten Stuttgarts beim Kirchentag 2015, der auch in der Landeshauptstadt gefeiert wird. Der Bischof der Evangelischen Landeskirche in Württemberg, Frank Otfried July, sagte dazu: „Gerade eine Kirche der Vielfalt, wie sie die evangelische Landeskirche in Württemberg ist, baut auf den einen Grund und Eckstein Jesus Christus. Auf diesem Fundament wollen wir gemeinsam Leben und Glauben gestalten.“

Inhaltlich wird es vor allem um die Grundsätze der Reformation gehen, weshalb auch die Reformationsbotschafterin Margot Käßmann zum Thema sprechen wird. Der Christustag will damit einen Beitrag zur Reformationsdekade leisten. Als weiterer Redner tritt der Vorsitzende der CDU/CSU-Fraktion, Volker Kauder, auf. Er wird über Christenverfolgung sprechen.

Die Veranstaltung solle „den Glauben des Einzelnen stärken“, weshalb die Besucher erfahren sollten, wie sie Teil der Geschichte Gottes werden könnten. Deshalb werden Christen aus verschiedenen Kulturkreisen über ihren Glauben berichten; darunter der Prediger James Kim Chin Kyung aus Korea, Decio de Carvalho, Leiter des Missionsbundes COMIBAM aus Brasilien und die „Mutter Theresa aus Kairo“, Maggie Gobran.

Die Veranstalter erwarten rund 20.000 Besucher. Organisatoren der Veranstaltung sind der CVJM Gesamtverband, die Evangelische Allianz in Deutschland (DEA) der Gnadauer Gemeinschaftsverband und die württembergische Christus-Bewegung „Lebendige Gemeinde“. (pro)

Von: sz

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