Unter anderem der Film „Watu Wote“, finanziell unterstützt vom katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“, wurde für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert

Unter anderem der Film „Watu Wote“, finanziell unterstützt vom katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“, wurde für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert

„Watu Wote“ und „Styx“ für Menschenrechts-Filmpreis nominiert

Die Filme „Watu Wote“ über verfolgte Christen in Kenia und „Styx“ über eine Frau, die auf eigene Faust versucht, Flüchtlinge zu retten, sind für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert worden.

Der Film „Watu Wote“ (Wir alle) von der deutschen Regisseurin Katja Benrath ist in der Kategorie Hochschule für den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis nominiert. Der Kurzfilm handelt von der Rettung von Christen in Kenia. Im Februar wurde er für einen Oscar nominiert. Im Oktober 2017 gewann Katja Benrath mit ihrem 23-minütigen Film bereits den Studenten-Oscar. Finanziell unterstützt wurde das Filmprojekt durch das katholische Hilfswerk „Kirche in Not“.

Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit im Nordosten Kenias am 21. Dezember 2015. Eine Christin, die sich nach der Ermordung ihrer Familie auf eine mehrtägige Busreise macht, wird von Männern der Al-Shabaab-Miliz angegriffen. Sie wollen die christlichen Reisenden erschießen, doch die muslimischen Insassen beschützen ihre Mitreisenden. Die Musliminnen verteilen Kopftücher an die Christinnen, um sie zu tarnen.

In der Kategorie Langfilm wurde zudem „Styx“ vom Regisseur Wolfgang Fischer nominiert. Der fast komplett auf dem Meer spielende Film behandelt die Flüchtlingskrise. Er stellt die Frage, wie jeder Einzelne damit umgehen würde, wenn sie sich unmittelbar vor seinen Augen abspielte. Der Plot dreht sich um die Notärztin Rike, die plant, mit einem Segelboot alleine von Gibraltar zu einer tropischen Insel im Atlantischen Ozean zu fahren. Die erfahrene Skipperin sichtet auf offener See ein Flüchtlingsboot in Not. Als sie sich nähert, springen einige der Afrikaner ins Wasser. Nur einen etwa 14-jährigen Jungen (Gedion Oduor Wekesa) kann Rike an Bord ziehen und medizinisch versorgen, die anderen muss sie vorerst ihrem Schicksal überlassen, um sich nicht selbst in Gefahr zu bringen.

Die nominierten Filme werden nun den Hauptjurys vorgelegt. Die endgültigen Preisträger in den sechs Wettbewerbskategorien werden ab 25. Oktober 2018 bekanntgegeben.

Der Deutsche Menschenrechts-Filmpreis ehrt Regisseure Autoren, die sich mit ihren Kino-, Fernseh- und Filmproduktionen in herausragender Weise mit dem Thema Menschenrechte auseinandersetzen. Der bundesweite Filmwettbewerb wird aktuell von 21 Organisationen der Zivilgesellschaft gestaltet, finanziert und durchgeführt. Zu den Trägern gehören unter anderem die Evangelische und die Katholischen Medienzentralen in Bayern sowie Organisationen der Menschenrechts-, Bildungs-, Kultur- und Medienarbeit, Gewerkschaften und Wohlfahrtsverbände.

Von: Jörn Schumacher

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