Der Dokumentarfilm „Of Fathers and Sons" schildert das Leben in einer radikal-islamischen Familie in Syrien

Der Dokumentarfilm „Of Fathers and Sons" schildert das Leben in einer radikal-islamischen Familie in Syrien

Katholischer Filmpreis für Dokumentarfilm „Of Fathers and Sons"

Ein Dokumentarfilm von Talal Derki hat den katholischen Fritz-Gerlich-Filmpreis erhalten. Der Film zeigt das Leben einer radikal-islamischen Familie in Syrien.

Der Dokumentarfilm „Of Fathers and Sons" (Von Vätern und Söhnen) von Regisseur Talal Derki ist am Mittwoch in München mit dem katholischen Fritz-Gerlich-Filmpreis ausgezeichnet worden. Der Film zeigt das Leben einer radikal-islamischen Familie in Syrien.

Talal Derki gelinge es mit seiner Dokumentation Einblick in eine Welt und deren Lebensweise zu geben, die sonst verschlossen blieben, begründet die Jury die Auszeichnung des Films. Derki berichte „unter Einsatz seines eigenen Lebens aus einem totalitären System". Talal Derki ist in Damaskus geboren, studierte in Athen und lebt heute in Berlin.

Einblicke in eine hermetische Welt

Für „Of Fathers and Sons" kehrte er für zwei Jahre in sein Heimatland zurück und lebte dort bei der radikal islamistischen Familie von Abu Osama. Aus einer unmittelbar subjektiven Perspektive dokumentiere Derki die Gewalt in dieser „hermetischen Welt". Besonders die nicht sichtbare Gewalt hinterlasse nach Ansicht der Jury einen tiefen Eindruck und erschreckende Bilder im Kopf des Zuschauers. Nach Auffassung der Jury verdient „der besondere filmische und couragierte Zugriff" die Auszeichnung mit dem Fritz-Gerlich-Filmpreis 2018.

Namensgeber des Filmpreises ist der Münchner Publizist Fritz Gerlich, der als Herausgeber der Zeitschrift „Der gerade Weg“ und als katholischer Christ erklärter Gegner des Nationalsozialismus war und dafür 1934 im Alter von 51 Jahren von den Nazis im KZ Dachau ermordet wurde. Der Fritz-Gerlich-Filmpreis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der TELLUX Beteiligungsgesellschaft München gestiftet, in Kooperation mit der Erzdiözese München und Freising und dem Internationalen Filmfest München.

Von: Norbert Schäfer

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