C.S. Lewis gilt als einer der bedeutendsten christlichen Schriftsteller
C.S. Lewis gilt als einer der bedeutendsten christlichen Schriftsteller

C.S. Lewis: „Ein außergewöhnlicher Phantast“

Die „Chroniken von Narnia“ machten ihn weltberühmt. Am Freitag jährt sich der Todestag des irischen Schriftstellers C.S. Lewis zum 50. Mal. Aus diesem Anlass werden auch viele seiner Bücher neu aufgelegt.

Zu Lebzeiten war der Autor überzeugt, dass er schon einige Jahre nach seinem Tod in Vergessenheit geraten werde. In den achtziger Jahren wurden seine Werke jedoch wieder entdeckt und erlangten Weltruhm. Heute gilt C.S. Lewis als einer der bedeutendsten christlichen Autoren des 20. Jahrhunderts.

Zum christlichen Glauben fand er jedoch erst im Laufe seines Studiums. Geboren wurde der Schriftsteller am 29.11.1898 als Clive Staples Lewis in Belfast. Er vertrat lange Zeit eine atheistische Weltanschauung. Wegen des Interesses für heidnische Mythen begann er 1917 ein Studium in Oxford und wurde dort schließlich Dozent für englische Sprache und Literatur.

Ausschlaggebend für seine Bekehrung zum Christentum war die Bekanntschaft mit dem späteren „Herr der Ringe“-Autor und überzeugten Christen J.R.R. Tolkien im Jahr 1925. Lewis setzte sich daraufhin mit dem Theismus auseinander und stellte fest, dass auch einige von ihm hoch geschätzte Autoren wie George MacDonald oder G.K. Chesterton Christen waren. 1929 bekehrte er sich. Auf der Internetseite cs-lewis.de heißt es: „Im Trinity Term 1929 lenkte ich ein und gab zu, dass Gott Gott war, und kniete nieder und betete; vielleicht in jener Nacht der niedergeschlagendste und widerwilligste Bekehrte in ganz England.“

Seite an Seite mit Shakespeare

Seine neue Lebenseinstellung prägte die zukünftigen Werke. Neben den sieben Teilen der „Chroniken von Narnia“, von denen drei verfilmt wurden, sind die Bücher „Dienstanweisung an einen Unterteufel“ oder „Pardon, ich bin Christ“ besonders bekannt. Die Handlung der „Chroniken von Narnia“ basiert auf Verrat, Erlösung und Opfertod basiert, sodass sich Parallelen zur Geschichte Jesu ziehen lassen. Lewis wendet sich in allen Büchern auch an Ungläubige oder Zweifelnde.

Zu seinem 50. Todestag soll Lewis im Poet‘s Corder von Westminster Abbey mit einem Gedenkstein geehrt werden, auf dem stehen soll: „Ich glaube an das Christentum, so wie ich daran glaube, dass die Sonne aufgegangen ist. Nicht, weil ich sie sehe, sondern weil ich dadurch alles andere sehe.“ Im Poet‘s Corner stehen Gedenksteine vieler bedeutender englischsprachiger Schrifsteller und Dichter. Darunter Charles Dickens, Rudyard Kipling, William Shakespeare und Oscar Wilde.

Ein „außergewöhnlicher Phantast“

Am Freitag wird der Erzbischof von Canterbury, Rowan Williams, den Gedenkstein im Rahmen eines Gottesdienstes enthüllen. Lewis‘ Stiefsohn, Douglas Gresham, wird eine Lesung halten, berichtet die britische Tageszeitung The Telegraph.

Vernon White, theologischer Stiftsherr im Westminster Abbey, hält die besondere Ehrung von Lewis an dessen 50. Todestag für angemessen. „C.S. Lewis war ein außergewöhnlicher Phantast, rigoroser Denker und Autor, dem es gelungen ist, den christlichen Glauben auf glaubwürdige und attraktive Weise zu vermitteln“, sagte er gegenüber The Telegraph. Lewis‘ Einfluss auf das Volksleben dauere immer noch an und wachse weiter.

Viele von Lewis‘ Büchern werden anlässlich seines Todestages neu aufgelegt. Zahlreiche Neuauflagen erscheinen im ersten Quartal des kommenden Jahres, darunter:

C.S. Lewis – Die Biografie. Exzentrisches Genie. Prophetischer Denker“, Alister McGrath, Brunnen Verlag

„Pardon, ich bin Christ“, C.S. Lewis, Neu übersetzt von Christian Rendel, Brunnen Verlag

„Überrascht von Freude“, C.S. Lewis, Brunnen Verlag

„Die Perelandra-Trilogie“, Band 1-3, C.S. Lewis, Marlon Verlag
Als E-Book ab dem 22. November 2013 erhältlich:

„Die Chroniken von Narnia“, Band 1-7, C.S. Lewis, Ueberreuter, Kindle Edition, Verkauf durch Amazon

Von: sz

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