Fantasy-Roman von christlichen Zwillingen

"Calaspia - Die Verschwörung" heißt der erste Roman der indischen-britischen Zwillinge Suresh und Jyoti Guptara und ist seit März diesen Jahres im deutschsprachigen Handel erhältlich. In dem Bestseller schreiben die beiden statt von Elfen, Zwergen und Kobolden über Kreaturen wie Barue, Nephelim und Plimpe. Die jüngsten Bestsellerautoren der Geschichte sind zudem engagierte Christen.

Suresh und Jyoti Guptara zeigten ihr außergewöhnliches Talent schon sehr früh: Mit nur drei Jahren begannen sie mit dem Schreiben. Diese Fähigkeit wollen sie in "Calaspia - Die Verschwörung" zum Ausdruck bringen - Gott zur Ehre. Die Autoren sind Zwillingssöhne einer britischen Mutter und eines indischen Vaters. Die gebürtigen Engländer sind 19 Jahre alt und leben heute in der Schweiz. Mit sieben Jahren zogen sie nach Weinfelden im Thurgau und lernten dort Deutsch. Vier Jahre später fingen sie an, ihre Fantasien aufzuschreiben. Nach weiteren sechs Jahren war die überarbeitete Version fertig und wurde in Indien veröffentlicht. Der Roman wurde dort ein Bestseller und erschien kurz darauf auch in England. Mit einer Startauflage von 100.000 Exemplaren veröffentlichte "Rowohlt Verlag" Anfang März den Roman in deutscher Sprache.

In dem Roman geht es um den 16-jährigen Byrn, der sein Dorf Quivelda vom Untergang bewahren muss. Böse Monster, sogenannte Ostentum, überfallen das Dorf. Byrn, der gerade von einem vierjährigen Aufenthalt im Kloster heimkehrt, muss die als Barue bezeichneten Dorfbewohner befreien. Barue sind etwas kleiner als Menschen, von ihrer Art her friedlich und können Gefühle anderer Menschen wahrnehmen. Für Byrn ist das der Beginn des 720 Seiten umfassenden Abenteuers, dessen Handlung sich am Ende immer tiefer ineinander verstrickt. Das Abenteuer spielt auf dem Planeten Calaspia - nicht zu verwechseln mit Prinz Kaspian aus "Narnia", der ab dem 31. Juli im Kino zu sehen ist.

Im christlichen Elternhaus aufgewachsen

Vor allem bei den jüngeren Lesern kommt der Fantasy-Roman gut an, bei Lesungen lauschen die Kinder gespannt den beiden Autoren. Die Guptara-Zwillinge, wie sie meistens genannt werden, hatten schon zahlreiche Auftritte in Indien, England, den USA, Deutschland und der Schweiz. Vor allem in Indien hielt sich ihr Buch wochenlang auf Platz 2 der Bestsellerliste - ein großer Erfolg. Damit sind sie die weltweit jüngsten Bestsellerautoren in der Geschichte. Inspiriert hat sie vor allem C.S. Lewis' "Narnia" und Tolkiens "Herr der Ringe", so die Zwillinge auf ihrer Website.

In einem christlichen Elternhaus aufgewachsen, haben ihre Eltern sie stets beim Schreiben unterstützt - denn Schreiben sei immerhin sinnvoller als den ganzen Tag am Computer zu spielen, fanden die Eltern. Ihr Vater, Prabhu Guptara, ist Geschäftsführer von des Wolfsberg-Zentrums, einem Konferenz-, Begegnungs- und Kommunikationszentrum der weltweit tätigen Schweizer Großbank UBS. Prabhu Guptara ist zudem leitendes Mitglied des internationalen, christlichen "Trinity Forum", das aktuelle Themen aus der Sicht des Glaubens behandelt und einer der führendes Experten in Wirtschaftsfragen und Unternehmensethik.

Die Guptara-Zwillinge wollen "zur Ehre Gottes leben"

Heute sind die Zwillinge überzeugte Christen und bauen ihr Leben auf die Bibel auf. Suresh sieht in der Bibel die Gebrauchsanleitung für die Beziehung zu Gott, zum Mitmenschen und zur Natur, heißt es in einem ideaSchweiz-Bericht. Die Bibel sei Gottes Wort, die Geschichte Israels und der Welt, ein Buch der Wahrheit, sagte er. Jyoti ergänzt: "Demokratie, Menschenrechte, westliche Zivilisation ­ all das verdanken wir der Bibel." Ihre Prioritäten sind Jesus nachzufolgen, zur Ehre Gottes zu leben und mit den eigenen Fähigkeiten verantwortlich umzugehen. Dass diese Aussagen nicht nur leere Worte sind, zeigt etwa ein Gebet zu Beginn ihrer englischen Buchpremiere in Zürich.

Wer die Autoren live erleben möchte, hat am 26. Mai 2008 in Detmold und am 27. Mai 2008 in Hannover die Gelegenheit dazu. Mehr Informationen gibt es auf der offiziellen Website ihres Verlags. (PRO)

Von: D. Höly

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