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Künstler fragt: Warum Jesus?

Der jüdische Künstler David Ilan will ein "ultimatives Jesus-Portrait" auf die Leinwand bringen. Dazu braucht er die Hilfe von einer Million Christen weltweit. Jeder von ihnen soll einen Punkt in dem Kunstwerk repräsentieren und Ilan die Frage beantworten: "Was hat Jesus in deinem Leben bewirkt?"
Von PRO

Foto: privat

Warum Jesus? Das ist die Frage, die David Ilan umtreibt. Sie ist der Grund für ein bisher einmaliges Projekt. Aus einer Million Punkte will Ilan ein Portrait Jesu erstellen. Pointilismus heißt diese Form der Kunst. Ein Bild entsteht, indem Punkte an der richtigen Stelle platziert werden. Doch hinter Ilans Projekt steht weit mehr als reines Handwerk. Jeder Punkt in seinem "ultimativen Jesus-Portrait" soll für einen Menschen stehen, dessen Leben durch den Glauben verändert wurde. Auf einer Homepage können Christen sich jeweils einen Punkt reservieren, den Ilan später im Bild platzieren wird. So werden sie Teil des Kunstwerks. Ilan will dafür kein Geld, nur die Antwort auf seine Frage. Warum Jesus?

Punkte mit Bestimmung

Auf der Internetseite seines Projekts "Dots for Jesus" (Punkte für Jesus) schreibt er: "Sie müssen verstehen, dass ich wirklich nicht viel über Jesus weiß. Immerhin bin ich jüdisch. Ich habe tiefen Respekt, aber kein tiefes Verständnis. Ich möchte wirklich genau wissen, wie Jesus Menschen in solch mächtiger Weise hilft." Welche Kraft der Glaube haben kann, hat Ilan erlebt. Zu Beginn seiner Karriere zeichnete der in Los Angeles lebende Künstler Stars wie den Comedian Jerry Seinfeld, Fußballer David Beckham oder Schauspielerin Scarlett Johansson – auch diese Bilder entstanden aus Punkten. Vor einigen Jahren begann er das Projekt "Points with Purpose" (Punkte mit Bestimmung). Dazu suchte er Menschen, die Opfer sexuellen Missbrauchs geworden sind. Jedes Opfer sollte für einen Punkt in einem Bild stehen. Er ließ die Betroffenen die Geschichten ihres Missbrauchs erzählen. Ilan fiel auf, dass diejenigen, in deren Leben Jesus eine Rolle spielte, die Verbrechen durchweg weit besser verarbeitet hatten, als jene Opfer, die nicht gläubig waren.

Warum also Jesus? Das will der 37-Jährige mit seinem neuesten Projekt herausfinden. Bis Weihnachten sollen sich eine Million Christen gefunden haben, die symbolisch für einen Punkt im Bild stehen. Interessierte können sich online registrieren. Die einzige Bedingung dafür formuliert Ilan selbst: "Bitte erklären Sie mir, wie Jesus Christus einen grundlegenden Wandel in Ihrem Leben hervorgebracht hat und warum das für so viele Menschen rund um die Welt wahr ist." Die eingetippte Antwort wird auf der Internetseite des Projekts veröffentlicht. Bisher haben sich 729 Menschen auf der Seite registriert. Ein Nutzer aus den USA schreibt dort etwa "Jesus ist mein bester Freund", und weiter: "Er ist Liebe." Eine Studentin aus Utah antwortet auf Ilans Frage: "Er ist mein Grund zu leben und zu lieben."

"Wir alle sind Teil des Bildes"

Sollten genug Mitwirkende zusammenkommen, beginnt Ilan sein Gemälde am 25. Dezember. Für jeden Gläubigen setzt er einen Punkt. Er zeichnet sie in der Reihenfolge, in der sie reserviert wurden. Jeder Punkt wird gleich aussehen. Die Mitwirkenden erhalten eine Reservierungsnummer, durch die sie am Ende nachvollziehen können, wo ihr Punkt im Bild angeordnet ist. Am Ostersonntag will Ilan sein Bild vervollständigen und daraus ein gewaltiges Zeugnis des Glaubens machen: "Die Punkte haben alle dieselbe Größe und jeder ist notwendig, um das Portrait zu vervollständigen. Es wird die Geschichte von uns allen, und wir alle sind gemeinsam Teil des großen Bildes!" (pro)
http://www.dotsforjesus.com/index.php
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