„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier. Er ist auferweckt worden.“ (Lukas 24,5)

„Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier. Er ist auferweckt worden.“ (Lukas 24,5)

Gute Nachricht: Jesus ist auferstanden!

Mit dem Ostermorgen ist ein neuer Morgen für die Menschheit angebrochen. Er verheißt Licht und Leben. Was die ersten Zeuginnen am leeren Grab erfuhren, gilt nach wie vor: Dem auferstadenen Jesus können Menschen heute noch begegnen. Ein Impuls von Egmond Prill

Es ist der erste Tag der neuen Woche. Ein neuer Morgen für die Menschheit ist da. Die ganze Welt ist neu geworden. Einer ist gegen den Tod aufgestanden, hat den Tod hinter sich gelassen. Kaum zu glauben – oder? So schauen auch als die Ersten besorgte Frauen ungläubig ins leere Grab. Unbekannte stehen plötzlich da und erklären: „Was sucht ihr den Lebendigen bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern ist auferweckt worden.“ (Lukas 24,5).

Frauen sind die ersten, die das leere Grab sehen und diese Botschaft hören. Mutige Frauen. Denn die Männer waren verschwunden. Die Jünger Jesu waren weg. Sie waren die engsten Freunde ihres Herrn gewesen, sie hatten große Worte gehört und manches Wunder gesehen. Sie hatten sich die Nachfolge etwas kosten lassen. Doch in den entscheidenden Stunden hatten sie Jesus verraten und verlassen, verleugnet und verkauft.

„Da verließen ihn alle und flohen. Und ein junger Mann folgte ihm nach, der war mit einem Leinengewand bekleidet auf der bloßen Haut; und sie griffen nach ihm. Er aber ließ das Gewand fahren und floh nackt.“ (Markus 14,50–52).

Alle voller Angst: Nur weg von Jesus! Man könnte sie auch noch schnappen. Am Ende war alles sehr schnell gegangen. Innerhalb weniger Stunden: Gefangennahme, Verurteilung, Hinrichtung. Die aufgestachelte Volksmenge durfte mitreden und schrie: „Kreuzige, kreuzige!“ Der religiöse Rebell aus der Provinz wurde vor den Toren der Stadt Jerusalem nach römischer Weise ans Kreuz gehängt. Jesus von Nazareth hauchte sein Leben aus und starb. Der Tod hatte gesiegt. Aus. Ein großer Stein vor das Grab, bewaffnete Wachen daneben und Schluss. Feierabend und Feiertag.

Jesus lebt: Die glaubwürdigste Geschichte der Welt

Nach dem heiligen Sabbat beginnt nach biblischer Zählung die neue Woche. Es ist früher Sonntagmorgen, jene Stunde an der Schwelle zum neuen Tag. Frauen aus dem Jesus-Kreis sind unterwegs zum Grab. Mit Duftöl und Balsam wollen sie die Grablegung beenden und so dem Toten die letzte Ehre geben. Mutige Schritte hin zu Jesus. Was würden die Soldaten machen? Und was machen wir mit dem Stein? Bange Fragen auf dem Wege.

Doch dann erfahren diese Frauen zuerst: Jesus lebt! Ausgerechnet Frauen. Sie galten damals wenig im öffentlichen Leben, waren vor Gericht nicht einmal als Zeugen zugelassen. Und im Volksmund verkörpern sie heute noch das „schwache Geschlecht“. Als die Frauen zu Jesu Freunden eilen und sagen, was sie gesehen und gehört haben, begegnet ihnen kalte Ablehnung. „Geschwätz!“ Die Jünger glaubten ihnen nicht. Doch Jesus ist wahrhaftig zu einem neuen Leben erweckt worden.

Jesus ist das Leben und er will uns lebendig machen. Der eiskalten Welt will er Wärme geben. Die dunkle Nacht ist vorbei.

So schreibt der Apostel Paulus: „Denn alles, was offenbar wird, das ist Licht. Darum heißt es: Wach auf, der du schläfst, und steh auf von den Toten, so wird dich Christus erleuchten. So seht nun sorgfältig darauf, wie ihr euer Leben führt, nicht als Unweise, sondern als Weise.“ (Epheser 5,14–15).

Jeder Mensch ist neu zum Leben gerufen. Mitten in der alten Welt fängt mit dem Glauben an Jesus Christus etwas Neues an. Die Kraft der Auferstehung verändert uns. Wo wir mit dieser Kraft anderen Hilfe und Liebe geben, erhält die Welt ein neues Gesicht. Mutige Frauen waren die ersten Zeugen, zuverlässige Zeugen des Ostermorgens! Die Männer brauchten Nachhilfe, bevor auch sie sahen und glaubten. Jesus lebt. Das ist die glaubwürdigste Geschichte der Welt, denn wir können auch heute dem Lebendigen im Glauben begegnen: Kinder und Erwachsene, Frauen und Männer.

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