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Königin Silvia vertraut auf Kraft des Gebets

"Das Gebet führt meine Gedanken zu dem, was ich weiter unternehmen kann", schreibt die schwedische Königin Silvia im Vorwort ihres neu erschienenen Gebetbuches. Mit der Veröffentlichung pflegt die Monarchin eine alte Tradition im schwedischen Königshaus. Die deutsche Ausgabe ist jetzt im Gütersloher Verlagshaus erschienen.
Von PRO

Foto: (Foto: flickr/Bambi2009)

In Schweden wurde das Buch bereits zum Jahresbeginn veröffentlicht. Die
schwedische protestantische Kirche hatte 2010 als das "Jahr des Gebets"
proklamiert. Entstanden ist das Buch vor allem durch die Zusammenarbeit
mit ihren Hofpfarrern. Für Königin Silvia hat das Gebet eine lange
Tradition: "Solange ich mich zurückerinnern kann, habe ich ein
Abendgebet gebetet", betont die aus Deutschland stammende Monarchin. Das
Gebet sei schon lange etwas persönlich sehr wichtiges für sie.

Durch ihre Kindheit in Brasilien habe sie früh ein Bewusstsein für die sozialen Probleme und Ungerechtigkeiten bekommen. "Im Gebet darf ich bei mir selbst und bei Gott sein, der Macht, die uns umgibt. Zu beten schenkt mir Geborgenheit und Ruhe, wenn sich die großen Lebensfragen stellen." Das Gebetbuch, das eine Mischung aus bekannten und unbekannten Gebeten ist, empfiehlt sie vor allem für den privaten Gebrauch. Sie ruft dazu auf gemeinsam für das eigene Land, die Erde und die Situation von Einzelnen zu beten.

Illustriert durch Bilder ihres Mannes

Die Gebetszeiten seien für sie die Zeiten im Leben, in denen sie verarbeiten könne, was sie erlebt hat. Das von ihr im Alter von 11 Jahren geschriebenen Gebet "Der Regenbogen" gibt dem Buch eine persönliche Note. Auf Wunsch der Königin wird ein kleiner Teil des Verkaufspreises an die internationale Arbeit der Schwedischen Kirche abgeführt. Bei der Zusammenstellung des Buches erhielt die Königin die Unterstützung ihres Mannes, König Carl Gustaf. Sämtliche Fotos stammen von ihm.

Die Monarchin wurde als Silvia Sommerlath in Heidelberg geboren. Sie wuchs im brasilianischen São Paulo auf und kehrte 1957 mit der Familie nach Deutschland zurück. Während der Olympischen Spiele in München 1972 lernte sie den schwedischen Kronprinzen Carl Gustaf kennen, den sie 1976 heiratete. Am Tag vor der Hochzeit hatte die schwedische Popgruppe ABBA das Lied "Dancing Queen" zu Ehren des Brautpaars uraufgeführt.

Neben ihren zahlreichen Repräsentationsaufgaben setzt sich Silvia auch für benachteiligte und missbrauchte Kinder ein. 1999 gründete sie die "World Childhood Foundation". In der Nähe von Schloss Drottningholm gründete sie zudem "Das Silviaheim", in dem Demenzkranke betreut werden. Für ihr weitreichendes Engagement erhielt sie mehrere Preise und Auszeichnungen. (pro)

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