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Kirchlicher Arbeitskreis fordert Klimaschutz

Christen aus Niedersachsen haben eine Petition gestartet, in der sie eine Stellungnahme und eine Selbstverpflichtung gegen den Klimawandel veröffentlichten. Als „Christians for Future“ wollen sie die Schulstreik-Bewegung „Fridays for Future“ unterstützen.
Von Nicolai Franz
„Fridays for Future“ als Vorbild: Christen aus Niedersachsen werben für den Klimaschutz

Foto: Fridays for Future Deutschland

„Fridays for Future“ als Vorbild: Christen aus Niedersachsen werben für den Klimaschutz

„Wir haben die Verpflichtung, die achtsamen Gärtner*innen dieser Welt zu sein“, schreibt der „Arbeitskreis Gerechtigkeit, Frieden, Bewahrung der Schöpfung der Konföderation Evangelischer Kirchen in Niedersachsen“ in seiner Petition. Er schließt sich in seinen Forderungen der Schulstreik-Bewegung „Fridays for Future“ an und erinnert dabei an das Pariser Klimaschutzabkommen. Darin hatten sich verschiedene Staaten zu einer Begrenzung der Klimaerwärmung auf unter zwei Grad Celsius geeinigt.

Bis 2035 solle Deutschland nicht mehr Treibhausgase ausstoßen, als durch Gegenmaßnahmen kompensiert werden können. „Als Christinnen und Christen arbeiten wir mit daran, mit neuem Mut und mit der notwendigen Geschwindigkeit erneuerbare Energiequellen einzuführen“, schreibt der Arbeitskreis. Schon vor 2.000 Jahren habe Jesus festgestellt, dass die Menschen wüssten, was sie zum Leben brauchen. „Handle so und du wirst leben“, zitieren die Initiatoren aus Lukas 10,28 nach der „Bibel in gerechter Sprache“.

Bis Montagvormittag hatten fast 600 Personen die Petition unterzeichnet.

Von: Nicolai Franz

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