Kirchen gratulieren Steinmeier

Beide großen Kirchen haben Bundespräsident Steinmeier zum 70. Geburtstag gratuliert. Die EKD-Ratsvorsitzende Fehrs würdigte dessen Einsatz für die Demokratie, der Bischofskonferenz-Vorsitzende Bätzing lobte seine besonnene Art.
epd/Anna Lutz
Bundespräsident Steinmeier bei dem Gedenkgottesdienst zur Hochwasser-Katastrophe in Euskirchen

Die beiden großen Kirchen haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier (SPD) aus Anlass seines 70. Geburtstags am Montag ihre Glückwünsche übermittelt. „Sein politisches Wirken ist geprägt von großem Verantwortungsbewusstsein, Leidenschaft und Augenmaß“, erklärte die Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Kirsten Fehrs. Der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, würdigte Steinmeier als „Ruhepol“ in aufgeregten Zeiten.

Die Hamburger Bischöfin Fehrs fügte hinzu, sie habe stets sehr beeindruckt, wie Steinmeier mit „Zuversicht und Überzeugung für unsere freiheitliche Demokratie einsteht und dafür, dass Demokratie und Menschlichkeit zusammengehören“. In der Außenpolitik strebe er unermüdlich nach Frieden und Versöhnung. „Als gläubiger Christ ist er
seiner evangelischen Kirche eng verbunden“, sagte Fehrs weiter. Sie wünsche ihm „Gottes Segen und die Gewissheit, dass Gott ihn auf seinem Weg begleitet, im Dienst für unser Land und die Welt“.

„Gewissheit, nicht verloren zu sein“

Der Limburger Bischof Bätzing schrieb dem Bundespräsidenten im Namen der katholischen Kirche in Deutschland: „Sie, Herr Bundespräsident, tun der Bundesrepublik Deutschland und ihren Bürgerinnen und Bürgern gut. Ihr Wort wird geschätzt – national und international.“ Die „klaren Positionen, mutigen Visionen und differenzierten Analysen“ des Bundespräsidenten finden laut Bätzing hohe Anerkennung. In einer Zeit, in der „dumpfe Parolen auf den Straßen die Demokratiefähigkeit unseres Landes hart auf die Probe stellen“, sei Steinmeiers Stimme unverzichtbar.

Steinmeier gehört selbst der evangelisch-reformierten Kirche an. Er saß im Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentages. In einem Gespräch mit PRO sagte er einmal, Christ zu sein, bedeute für ihn „die Gewissheit, nicht verloren zu sein, die Gewissheit, einen Weg vor sich zu haben, den man nicht ganz alleine gehen muss, auf dem man beschützt und behütet wird“.

epd
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