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„Keine Gemeinsamkeit zwischen EKD und Katholiken”

Die Familienschrift der Evangelischen Kirche in Deutschland gefährdet die Ökumene. Das zumindest hat das Forum Deutscher Katholiken nun erklärt. In Sachen Ehe gebe es keine Gemeinsamkeiten zwischen den Konfessionen, stellte der Verein fest.

Von PRO

Foto: chris52/fotolia

In einer Stellungnahme des Forums-Vorsitzenden Hubert Gindert heißt es: „Wir stellen fest, dass es in Fragen des ungeborenen Lebens, des Lebensschutzes bis zum Tode und bei Ehe und Familie keine Gemeinsamkeiten (mehr) zwischen der katholischen Kirche und der EKD gibt.“ Er erwarte nun eine deutliche Stellungnahme der Deutschen Bischofskonferenz. Die Evangelische Kirche habe sich mit ihrer Orientierungshilfe „erneut dem Zeitgeist gebeugt”. Die Anerkennung von Homo-Partnerschaften als Familie treibe eine Selbstsäkularisierung voran: „Der Genderismus hat über die Treue zu den Glaubensgrundsätzen der Kirche gesiegt.”

Das Forum Deutscher Katholiken teilte in scharfem Ton weiter mit: „Nachdem die EKD schon früher dem Import von embryonalen Stammzellen zugestimmt hatte, der EKD-Ratsvorsitzende Nikolaus Schneider dem Sterbenden, der eine Suizid-Hilfe fordert, die Hand halten wollte und der Beschluss des Deutschen Bundestages zur Präimplantationsdiagnostik (PID) auf einen Antrag zurück ging, den ein evangelischer Pfarrer im Parlament mitunterzeichnet hatte, verwundert dieser Text nur noch Naive.” Biblische Normen und ethische Grundsätze seien nicht verhandelbar.

Das Forum Deutscher Katholiken versteht sich als „papst- und kirchentreu” und gilt als Alternative zum Zentralkomitee der deutschen Katholiken. (pro)

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