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Kampagne wirbt in Schulen für sexuelle Vielfalt

Die evangelischen Schulen in Berlin und Brandenburg wollen in ihrem Unterricht das Thema sexuelle Vielfalt stärker behandeln. Dazu haben sie am Donnerstag die Kampagne „Fürchtet euch nicht!“ gestartet. Plakate und Postkarten werben für Offenheit bei dem Thema.
Von PRO
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Auf der Homepage informieren die Macher über die Kampagne „Fürchtet euch nicht!“

Foto: Screenshot https://www.fuerchteteuchnicht.com/

Auf der Homepage informieren die Macher über die Kampagne „Fürchtet euch nicht!“

Mit der Kampagne „Fürchtet euch nicht!“ möchten die evangelischen Schulen in Berlin und Brandenburg das Thema sexuelle Vielfalt stärker im Unterricht einbinden. Dies teilte die Evangelischen Schulstiftung in der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) mit. Neben acht Text-Bild-Plakaten und Postkarten gibt es zum Thema eine eigene Internetseite.

Die Plakate werden in allen 32 Schulen hängen, die dazu passenden Postkarten sowie die Sprüche-Postkarten werden verschickt und verteilt. Auch in den sozialen Medien ist die Kampagne präsent. Die Internetseite soll Hintergrundinformationen bieten.

Vielfalt sichtbar machen und Lebensrealität abbilden

Entwickelt haben die Kampagne nach Angaben der Stiftung die Schüler der Schulen. Sie richtet sich an die Mitschüler, Lehrer und Eltern. Insgesamt werden dort etwa 10.000 Schüler unterrichtet und es gibt über 1.300 Mitarbeiter.

Laut eigener Internetseite sei die Kampagne „ein klares Statement in Richtung Diversity (Diversität)“. Die Schüler wollten damit „Vielfalt sichtbar machen, die Lebensrealität junger Menschen abbilden und den Weg ebnen, um Diversity-Themen in Schule und Unterricht zu verstärken“. Hinter diesen Zielen stehe auch die Schulstiftung.

Der Stiftungsvorsitzende Frank Olie wird mit den Worten zitiert: „Vielfalt ist Teil unserer Lebensrealität und ihre Wertschätzung Botschaft unseres evangelischen Glaubens.“ Dies solle auch im Schulalltag sichtbar werden. Eine Atmosphäre der Offenheit und Toleranz sei Voraussetzung für Akzeptanz und gegenseitige Achtsamkeit, dies schließe die Sichtbarkeit sexueller Vielfalt ein. Schirmherrin der Kampagne ist EKBO-Regionalbischöfin Ulrike Trautwein.

Bestandteil der Aktion ist eine Umfrage, die die Evangelische Schulstiftung gemeinsam mit einer Bostoner Strategieberatung durchgeführt hat. Demzufolge wünschen sich knapp zwei Drittel der befragten Schüler in den beiden Ländern mehr Präsenz der Themen Liebe, Sexualität und Vielfalt im Unterricht. An der Umfrage haben sich 472 Schüler der Jahrgangsstufen 7 bis 13 beteiligt.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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