Kampagne ermutigt zu authentischem Glaubenszeugnis

Die Kampagne „echt.sein“ will Christen ermutigen, ihren Glauben im persönlichen Umfeld zu teilen. Eigens dafür produzierte Videos geben Anstöße für Gespräche und praktische Hilfestellung.
Von Jonathan Steinert
Eisamkeit, Kampagne echt.sein

Den eigenen Glauben mit Menschen zu teilen, die davon nichts wissen, ist ein Anliegen vieler Christen. Aber wie kann das gehen? Bei der Vorstellung, in der Fußgängerzone zu predigen oder vor dem Supermarkt christliche Flyer zu verteilen, dürfte manchem das Herz in die Hose rutschen. Und selbst in privaten Gesprächen erscheinen die persönlichen Hürden, den Glauben zu bekennen, mitunter hoch und die passenden Gelegenheiten rar.

Die Initiative „echt.sein“ möchte hier helfen und „jeden Christen im deutschsprachigen Raum“ ermutigen, seinen Glauben im persönlichen Umfeld zu teilen. „Wir sind überzeugt, dass es für jeden Einzelnen authentische Wege dafür gibt“, sagt Helena Berger von „echt.sein“ gegenüber PRO. Dafür ließ der österreichische Verein „Spotlight“, der mit anderen Partnern und Multiplikatoren wie der Evangelischen Allianz, dem Bibellesebund oder „Bibel TV“ als Träger hinter der Kampagne steht, insgesamt zehn Videos produzieren.

Fünf davon sind mit Schauspielern inszenierte Szenen, in denen Themen wie Einsamkeit, Trauer oder Angst zur Sprache kommen. Die Clips sollen Fragen aufwerfen und somit ein Anknüpfungspunkt für Gespräche auch über den Glauben sein und darüber, wie er bei konkreten Erfahrungen helfen kann. Fünf andere Videos sind als Tutorial gestaltet, die Hilfestellung geben, um über den Glauben sprachfähig zu sein. Dabei geht es um Fragen, wie man den eigenen Glauben überhaupt zum Thema machen oder seine Furcht davor überwinden kann.

Die ersten Videos wurden jetzt veröffentlicht, bis Mitte Juli kommen jede Woche zwei weitere hinzu. Sie stehen auf der Plattform „Vimeo“ zur Verfügung und können von Gemeinden und anderen interessierten Partnern kostenlos eingebunden und verbreitet werden. Parallel dazu gibt es auch auf Instagram Kurzversionen der Videos und andere Einblicke in die Produktion. Realisiert hat das Projekt der Regisseur und Produzent Martin Nowak in Zusammenarbeit mit „Uplink-Medien“, das mit dem Verein „Spotlight“ verbunden ist.

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