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Käßmann als Bundespräsidentin vorgeschlagen

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat die Lutherbotschafterin der EKD, Margot Käßmann, als neue Bundespräsidentin vorgeschlagen. Weitere Ideen für die Besetzung des Amtes zeigen: Personen mit religiösem Hintergrund liegen im Trend.
Von PRO
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Zieht Luther-Botschafterin Margot Käßmann 2017 ins Schloss Bellevue? SPD-Chef Gabriel hat die 58-Jährige als Bundespräsidentin vorgeschlagen

Foto: pro

Zieht Luther-Botschafterin Margot Käßmann 2017 ins Schloss Bellevue? SPD-Chef Gabriel hat die 58-Jährige als Bundespräsidentin vorgeschlagen

Könnte die Lutherbotschafterin der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Margot Käßmann, 2017 ins Schloss Bellevue einziehen? Ja, wenn es nach Sigmar Gabriel geht. Der SPD-Vorsitzende brachte die Kirchenfrau als Nachfolgerin für Bundespräsident Joachim Gauck ins Spiel. Den Zeitungen der Funke-Mediengruppe sagte Gabriel, er habe Käßmann gefragt, ob sie für das Amt zur Verfügung stehe.
Käßmann äußerte sich am Mittwoch zu den Gerüchten. „Es ehrt mich, dass mein Name im Zusammenhang mit dem höchsten Amt im Staat genannt wird. Allerdings stehe ich für dieses Amt nicht zur Verfügung“, sagte sie nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur. Die 58-Jährige war 2010 vom Ratsvorsitz der EKD zurückgetreten, weil sie betrunken am Steuer erwischt wurde.

Auch ein Muslim ist im Gespräch

Wie Spiegel Online berichtet, können sich Vertreter von Grünen und Linkspartei Käßmann als Bundespräsidentin vorstellen. Linken-Chef Bernd Riexinger sagte demnach der Berliner Zeitung, seine Partei wolle einen Kandidaten, der weltoffen ist, für soziale Gerechtigkeit und eine friedliche Außenpolitik steht. Er fügte hinzu: „Das würde zweifelsfrei auf Frau Käßmann zutreffen.“
Vorschläge der vergangenen Wochen für Gaucks Nachfolge zeigen eines: Personen mit einem religiösen Hintergrund liegen im Trend. Der deutsch-iranische Schriftsteller und Muslim Navid Kermani sei für Rot-Rot-Grün die erste Wahl, spekulierte im Juli der Berliner Tagesspiegel, eine Idee, der sich unter anderem die Frankfurter Allgemeine Zeitung anschloss.
Im September wurde der frühere EKD-Ratsvorsitzende Wolfgang Huber ins Gespräch für die Gauck-Nachfolge gebracht – ebenfalls vom Tagesspiegel. Huber war bereits 2012 für das höchste Amt der Bundesrepublik gehandelt worden. Gauck ist noch bis kommenden Februar im Amt. (pro)Käßmann: Geist der Verbundenheit soll beflügeln (pro)

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