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Justin Bieber über Liebe, Politik und seinen Kinofilm

Der kanadische Teenie-Schwarm Justin Bieber hat sich in einem Interview kritisch über Abtreibung und Sex vor der Ehe geäußert. Der Sänger sprach zudem über Politik und seinen Kinofilm "Never Say Never", der am 10. März in Deutschland startet.
Von PRO

Foto: Tim Whitby / Getty Images for Paramount

"Ich denke nicht, dass man mit irgendjemand Sex haben sollte, den man nicht wirklich liebt", sagte Bieber dem US-Musikmagazin "Rolling Stone". Auf die Nachfrage, ob er an Enthaltsamkeit bis zu Ehe glaube, antwortete er zögerlich: "Ich denke, man sollte eben auf die Person warten, die man liebt." Auch auf seine Meinung zum Thema Abtreibung angesprochen, erklärte Bieber vorsichtig: "Ich bin jedenfalls nicht für Abtreibungen. Das ist doch, als würde man ein Baby töten." Ob dies auch im Falle einer Vergewaltigung gälte? "Hm. Ich finde so etwas wirklich traurig, aber alles passiert aus bestimmten Gründen. Ich weiß nicht, was das für Gründe das sein könnten. Ich schätze, da ich noch nie in der Situation war, bin ich nicht in der Lage, darüber zu urteilen."

Kanadischer Patriot: Bieber kritisiert US-Gesundheitssystem

"Kanada ist das beste Land der Welt", sagte Bieber auf die Frage, ob er plane, amerikanischer Staatsbürger zu werden. "Wir gehen zum Arzt und müssen uns keine Sorgen darüber machen, wie wir ihn bezahlen. In Amerika kannst du dein ganzes Leben pleite sein wegen der Arztrechnungen", erklärte der 16-Jährige. Welche politische Partei er unterstützen soll, weiss Bieber noch nicht: "Ich bin mir bei den Parteien nicht so sicher", sagte er.

Neuer Kinofilm zeigt Bieber beim Beten

Am 10. März startet Biebers 3D-Kinofilm "Never Say Never" in Deutschland. Die Dokumentation zeigt den Alltag des Musikers, der aus Singen und Reisen, aber auch aus Gebet besteht – zum Beispiel wie selbstverständlich in einer Pizzeria vor dem Essen. Der Film spielte in den USA bereits mehr als 32 Millionen Dollar ein, seit dieser Woche läuft er in England und Frankreich.

Wie die Online-Zeitung "Huffington Post" berichtet, wurde der Film in den USA vorab Kirchenleitern gezeigt, die von der Produktionsfirma auch mit einem geistlichen Begleitheft ausgestattet wurden. Christliche Botschaften tauchen zuweil auch in Biebers Songtexten auf: In seinem Lied "Pray" heißt es etwa: "Ich schließe meine Augen und bete, ich schließe meine Augen und sehe einen besseren Tag."

Justin Biebers Karriere begann auf YouTube, wo er Videos von sich veröffentlichte,in denen er unter anderem christliche Lieder sang. So wurde er von seinem späteren Manager Scooter Braun entdeckt. Seinen Erfolg verdanke er aber Jesus: "Er allein ist der Grund, weshalb ich bin, wo ich bin, und das sollte ich nie vergessen", sagte Bieber im November 2010. (pro) 

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