Das christliche Medienmagazin

Juristen fragen: Gibt es noch Gerechtigkeit?

Gibt es überhaupt noch Gerechtigkeit? Die Initiative "Christ und Jurist" befasst sich im Mai 2012 auf einem Kongress in Frankfurt mit eben dieser Frage.
Von PRO

Foto: Christ und Jurist e. V.

"’Gerechtigkeit’ ist ein Begriff, der bereits unzählige Male interpretiert, definiert, aber auch missverstanden und noch viel häufiger missbraucht wurde", sagt Patrick Menges, Vorsitzender von "Christ und Jurist e. V.". Beim Kongress vom 4. bis 6. Mai in Frankfurt solle deshalb darüber reflektiert und diskutiert werden, "welche Bedeutung Gerechtigkeit für uns als Juristinnen und Juristen verschiedener Berufsgruppen persönlich hat".

"Auch die Anwaltschaft ist zur ‘Verwirklichung des Rechtsstaates’ verpflichtet", erklärt Menges zu der Frage, ob Juristen in Deutschland zu einer gerechteren Gesellschaft beitragen.  "Natürlich dient der Anwaltsberuf zugleich dem Broterwerb – und muss dies auch, da anders die Freiheit und Unabhängigkeit des Anwalts gar nicht zu gewährleisten wäre", so der Münchner Jurist. "In Einzelfällen mag dies zu einem Spannungsverhältnis führen, wo es dann auf die persönliche Haltung ankommt. Hier wünsche ich mir Berufskollegen, die im Zweifel Gerechtigkeit vor Honorar stellen."

Zu dem Kongress sind lernende, praktizierende und ehemalige Juristen aller Konfessionen eingeladen. Ziel des Vereins "Christ und Jurist" ist es seit 1997, christliche Juristen miteinander zu vernetzen und sich bei Tagungen über juristische und fachübergreifende Hintergründe ihres Glaubens auszutauschen. Für das Treffen im Mai hat der Präsident der Frankfurter Anwaltskammer, Lutz Simon, die Schirmherrschaft übernommen. (pro)

http://www.christ-jurist.de/kongress.htm
Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Diskutieren Sie mit!

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Meinung sagen. Gerne klar, ehrlich, prägnant – aber bitte immer respektvoll, damit sich viele Menschen mit unterschiedlicher Meinung beteiligen. Daher achten wir besonders auf eine respektvolle Debattenkultur.
Jeder Leserkommentar wird vor der Veröffentlichung geprüft. Bitte beachten Sie dazu unsere Kommentar-Richtlinien. Manchmal kann es etwas dauern, bis ein Kommentar freigeschaltet ist. Sie haben ab Veröffentlichung sieben Tage Zeit, einen Artikel zu kommentieren. Danach wird der Kommentarbereich automatisch geschlossen.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen