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Jugendfreund von Bono: So kam der U2-Sänger zum Glauben

Der irische Sänger und Frontmann der Rockband U2, Bono, ist gläubiger Christ. So weit, so bekannt. Nun sprach ein alter Wegbegleiter des Sängers, der irische Künstler Derek Rowen, darüber, wie Bono als Jugendlicher zum Glauben kam.
Von Jörn Schumacher
Ein Jugendfreund berichtet, wie der U2-Sänger Bono zum Glauben an Jesus kam
Ein Jugendfreund berichtet, wie der U2-Sänger Bono zum Glauben an Jesus kam

Dass der Sänger Bono gläubig ist, ist bekannt. Der Frontmann der Band U2, dessen bürgerlicher Name Paul Hewson ist, hat schon öfter über seinen Glauben gesprochen und ihn in seinen Liedern verarbeitet. Vor kurzem sprach ein alter Jugendfreund des Sängers darüber, wie Bono zum Glauben fand. Derek Rowen, besser bekannt als Guggi, sprach anlässlich einer Ausstellung seiner Bilder unter dem Titel „My Cup Overflows“ in Los Angeles mit dem Religion News Service.

„Bono und ich waren nicht wie die anderen Kinder auf der Straße, und das wussten wir. Ich galt als komischer Kauz, als Freak“, sagte Guggi, der im Mai 60 wurde und ein Jahr älter ist als Bono. „Wir wussten nicht, was wir sagen sollten, wenn man uns fragte, wer unsere Lieblings-Fußballspieler waren, denn wir kannten keine Namen. Wenn wir für das falsche oder für gar kein Team gewesen wären, hätte man uns locker verprügeln können.” Bono und Guggi hatten noch etwas gemeinsam: einen tiefen Glauben an Jesus.

„Gott füllt das Loch in meinem Herzen“

Bonos Vater Bob war Katholik, und seine Mutter Iris Protestantin. Doch es war Guggis Vater Robbie Rowen, der die beiden Jungen zu einem tiefen Glauben an Jesus brachte. „Bono kam zum Glauben durch meinen Vater“, sagte Guggi, „genau wie ich.“ Robbie Rowen ist heut 86 Jahre alt.

In einem Interview sagte Bono 2005, Dereks Vater sei ihm immer wie ein Prophet vorgekommen. „Ich erinnere mich gut an seine bildreiche Sprache, wenn er zu uns predigte.“ Bonos Mutter starb, als er 14 Jahre alt war. Danach verbrachte er viel Zeit bei seinem Freund Guggi, und dort hörte er viel auch seinem Vater zu. Guggi und er gingen gemeinsam zu christlichen Jugendcamps. Guggi selbst gründete einst eine Musikband mit dem Namen „The Virgin Prunes“, in der unter anderem der Bruder des U2-Gitarristen The Edge mitspielte. In den 80er Jahren verließ Guggi die Band und widmete sich ganz der Kunst.

In einem Gespräch mit dem Theologen David Taylor vom Fuller Theological Seminary sagte Bono 2017, der Tod seiner Mutter habe ihn zum Glauben an Jesus gebracht. „Durch die Trauer wurde ich Künstler“, sagte Bono. „Ich trat eine Reise an, auf der ich versuchte, das Loch in meinem Herzen mit Musik zu füllen, mit Freunden und der Band. Aber schließlich ist es nur Gottes Liebe, die dieses Loch füllen kann; es ist ein großes Loch, aber glücklicherweise ist es eine große Liebe.“

Im April erschien eine Kurz-Dokumentation mit dem Titel „Bono & Eugene Peterson“, in der Bono auch über seinen Glauben spricht.

Von: Jörn Schumacher

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