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Jolies Film über Pastor: Zu wenig Christliches?

Angelina Jolie hat einen Film über den Kriegshelden und späteren Pastor Louis Zamperini gedreht. „Unbroken“ kommt zu Weihnachten in die amerikanischen Kinos. Kritiker vermissen christliche Aspkete in dem Film. Zamperinis Sohn hingegen nicht.
Von PRO
Angelina Jolies Film über den christlichen Redner Louis Zamperini „Unbroken“ soll im Januar in die deutschen Kinos kommen.
Angelina Jolies Film über den christlichen Redner Louis Zamperini „Unbroken“ soll im Januar in die deutschen Kinos kommen.
Der christliche Redner Louis Zamperini hat vor seinem Tod im Juli 2014 den Film, den Angelia Jolie über sein Leben gedreht hat, gesehen. „Die bemerkenswerten Schritte seines Leben waren alle da“, schreibt der Sohn von Zamperini, Luke Zamperini, auf der Seite christiancinema.com. Der Amerikaner Louis Zamperini trat für die USA als Leichtathlet bei den Olympischen Sommerspielen 1936 an. Im Zweiten Weltkrieg diente er an Bord eines Bombers im Pazifikkrieg, der 1943 abstürzte, worauf Zamperini 47 Tage in einem Rettungsboot überlebte. Danach nahmen in die Japanern gefangen. Nach Kriegsende wandte er sich der Erweckungsbewegung zu und war fortan vor allem als christlicher Redner tätig. Besonders widmete er sich dem Thema Vergebung. Die Schauspielerin Jolie, die bei dem Film „Unbroken“ Regie führte, zeigte dem 97-jährigen Pastor im Krankenhaus auf dem Laptop die Rohfassung des Films. Darüber schreibt Sohn Luke: „Worüber mein Vater am meisten erfreut war, ist, wie Angelina Jolie mit dem Thema seines christlichen Glaubens umgegangen ist.“

Bekehrung bei Graham nur als Texttafel

1949 übergab Zamperini sein Leben auf einer Veranstaltung mit Billy Graham an Jesus. Nach einer Krise, in der er Probleme mit Alkohol hatte, wurde er Pastor. Der Film schenkt seiner Bekehrung kaum Aufmerksamkeit. Dies kritisieren Christen wie der Evangelist Greg Laurie, der Zamperini persönlich kannte. Einzelheiten über seine Bekehrung erläuterten jedoch Texttafeln vor dem Abspann. „Unbroken erklärt die Geschichte meines Vaters, wie er sie selbst erzählt: eine Chronik von allem, was er durchlebt hat, bevor er Christ wurde – seinen Entführern vergebend – was die meiste Resonanz beim Publikum aller Glaubensrichtungen und Nichtgläubigen haben wird.“ Seinem Vater sei oft die Frage gestellt worden, wie er Menschen vergeben konnte, nach all dem, was er durchgemacht habe. „Er nutzte diese Chance, um zu erklären, wie Jesus den Hass aus seinem Herzen genommen hat“, erläutert der Sohn. Und weiter: „Das war seine größte Hoffung für die Filmversion von ‚Unbroken‘: nicht, dass er Applaus von anderen Christen bekommt“, obwohl ihn das auch geehrt und wertgeschätzt hätte, „sondern dass es von Nicht-Christen gesehen wird als ein mitreißendes Epos über einen unbeugsamen menschlichen Geist, die, wenn die Namensnennungen im Kino gelaufen sind, entdecken könnten, dass es viel mehr zu dieser Geschichte gibt, als das Gezeigte.“ In Deutschland soll der Film „Unbroken“ am 15. Januar in den Kinos anlaufen.
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