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JIM-Studie: Fernsehen erste Informationsquelle für Weltgeschehen

Jugendliche haben ein großes Interesse daran, über das aktuelle Weltgeschehen Bescheid zu wissen. Das zeigt die JIM-Studie 2015, die untersucht, wie Jugendliche Medien nutzen, um sich zu informieren.
Von PRO
Über tagesaktuelle Nachrichten aus Politik und Gesellschaft informieren sich Jugendliche am liebsten über das Fernsehen
Über tagesaktuelle Nachrichten aus Politik und Gesellschaft informieren sich Jugendliche am liebsten über das Fernsehen
Das Interesse, sich über das aktuelle Zeitgeschehen zu informieren, liegt bei Jungen und Mädchen im Alter zwischen zwölf und 19 Jahren bei 83 Prozent. Nur der Informationsbedarf darüber, wie sie ihre eigenen Probleme lösen können, liegt noch höher – bei 87 Prozent. 78 Prozent halten es zudem für wichtig, über Neues aus der Welt der Musik informiert zu sein. Fast genauso viele – 75 Prozent – wollen schnell zum Thema „Ausbildung und Beruf“ informiert sein. Nachrichten zum Thema Smartphone sind den Jugendlichen auch sehr wichtig. 65 Prozent wollen darüber auf dem aktuellen Stand sein. Fast alle Jugendlichen besitzen zudem ein Smartphone. Bei den Mädchen sind es 93 Prozent, bei den Jungen 91 Prozent. Etwas mehr als die Hälfte der Jugendlichen informiert sich zudem gern über Bundespolitik (59 Prozent), Sport auf bundesweiter oder internationaler Ebene (57 Prozent), Lokalsport (54 Prozent), Lokalpolitik (54 Prozent) und über Fernsehsendungen (53 Prozent).

Whatsapp sehr beliebt

Für acht von 14 Themen ist dabei das Internet die erste Informationsquelle für Jugendliche. Das gilt zum Beispiel für „Soft News“-Themen wie Stars, Mode, Musik und Veranstaltungen in der eigenen Region. Über das aktuelle Zeitgeschehen informieren sich junge Menschen aber in erster Linie über das Fernsehen. Die Tageszeitungen spielen bei den Lokalnachrichten wie Sport oder Politik eine wichtige Rolle. Wenn sie im Internet aktiv sind, nutzen die meisten Jugendlichen den Messengerdienst Whatsapp – die Mädchen mit 92 Prozent etwas mehr als die Jungen mit 88 Prozent. Danach folgen Online-Communities mit 55 beziehungweise 57 Prozent. Erst auf dem dritten Platz liegt das Soziale Netzwerk Facebook. 50 Prozent der Mädchen und 52 Prozent der Jungen nutzen es vorrangig, wenn sie im Internet sind. Die JIM-Studie (Jugend, Information, (Multi-)Media) erstellt der Forschungsverband Südwest jährlich in Zusammenarbeit mit dem Südwestrundfunk. Sie zeigt das Medienverhalten Jugendlicher in Deutschland. Für die aktuelle Untersuchung befragten die Forscher 1.200 Jugendliche zwischen zwölf und 19 Jahren. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/paedagogik/detailansicht/aktuell/mehrheit-der-jugendlichen-verbringe-zu-viel-zeit-mit-handy-90293/
https://www.pro-medienmagazin.de/medien/internet/detailansicht/aktuell/achtung-datenkrake-in-ihrer-hosentasche-87511/
https://www.pro-medienmagazin.de/fernsehen/detailansicht/aktuell/herausforderung-fuer-jugendmedienschutz-94060/
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