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Jetzt doch: Film “Die Auferstehung Christi” geplant

Seit Jahren geistern Gerüchte durch die Filmbranche, dass auf den Kinokassenschlager "Die Passion Christi" von Mel Gibson ein zweiter Teil folgen soll. Nun könnten diese Pläne konkret werden: Ein Independent-Filmer namens William Paul McKay will in diesem Sommer mit den Dreharbeiten zu "The Resurrection of the Christ" (Die Auferstehung Christi) beginnen.
Von PRO

Foto: James Willamor

Das Branchenblatt "Variety" berichtet, dass die Produzenten offenbar an den immensen Erfolg von Mel Gibsons "Die Passion Christi" aus dem Jahr 2004 anknüpfen wollen. Das Drama über den Kreuzestod Jesu spielte damals weltweit über 600 Millionen Dollar ein. Der Film "Es begab sich aber zu der Zeit…" ("The Nativity Story") über die Geburt Jesu brachte dem Hause "New Line Cinema" 2006 immerhin 37 Millionen Dollar ein.

Die zehnwöchigen Dreharbeiten sollen im Juli beginnen. Gedreht wird in Israel, Marokko und Europa. Zu Ostern 2011 soll der Film fertig sein. Der gläubige Christ McKay beteiligte sich bereits 2008 an den Produktionskosten des  Films "Billy: The early years" über die frühen Jahre des bekannten Predigers Billy Graham.
 
"The Resurrection of the Christ" ist kein offizieller Nachfolger von "Die Passion Christi". Das Drehbuch stammt von Dan Gordon, der unter anderem das Skript für "Hurricane" (1999) mit Denzel Washington schrieb. Gordon will einen Schwerpunkt auf die Figuren setzen, die an der Kreuzigung maßgeblich beteiligt waren, also Pontius Pilatus, Herodes, Kaiphas und Judas. McKay hat die Absicht, den Film nah an den biblischen und den historischen Berichten zu halten. "Es geht mehr um die Schlüsselfiguren drumherum als um Jesus", sagte McKay. "Wir wollen das erste Jahrhundert in der Größe eines Filmes wie ‘Gladiator’ dem politischen Milieu dieser Zeit gegenüberstellen." Jonas McCord, der bereits für "Das geheimnisvolle Grab" Regie führte, soll die Regie übernehmen.

Finanziert wir die rund 20 Millionen Dollar teure Produktion durch die Independent-Produktionsfirma "Samuel Goldwyn Films". J. David Williams, der 1986 die Produktionsfirma "FilmCrest" gründete, will als Ausführender Produzent auftreten. Er soll bereits weitere 20 Millionen Dollar für Werbung beschafft haben. Gegenüber "Daily Variety" sagt er: "Wir denken, dass der Film kommerziell sehr erfolgreich sein wird, er richtet sich an eine bestimmte Bevölkerungsgruppe, kann aber auch auf andere Gruppen anziehend wirken." (pro)

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