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“Jesus loves me”: Messias-Klamauk für deutsche Kinogänger

In Köln haben die Dreharbeiten für den Film "Jesus loves me" begonnen. In der Verfilmung des Buches von David Safier verliebt sich eine Frau in Jesus, der in der heutigen Zeit lebt und den nahen Weltuntergang verkündet.
Von PRO

Foto: Hubert Burda Medien

In dem Film, der im Herbst in den deutschen Kinos gezeigt wird, geht es um eine junge Frau namens Marie (gespielt von Jessica Schwarz), die sich in den gutaussehenden und selbstlosen Jeshua (gespielt von "Vincent will Meer"-Star Florian David Fitz, der auch Regie führt und das Drehbuch verfasst hat) verliebt. Der kommt laut Pressetext aus Palästina, hat eine unvorteilhafte Frisur und weiß nicht, was eine Tomate ist. Zudem meint er, die Mission zu haben, den Weltuntergang vorzubereiten. Beziehungsprobleme sind also vorprogrammiert. In weiteren Rollen treten Henry Hübchen, Hannelore Elsner und Peter Prager auf, gedreht wird in Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg.

Autor der Romanvorlage "Jesus liebt mich" ist der Bremer Journalist und Schriftsteller David Safier, der mit den Drehbüchern der Fernsehserien "Nikola" und "Mein Leben und ich" große Hits landete. Das Jesusbild in seinem Buch ist durchaus umstritten – so scheint er zwar eine Messiasfunktion zu erfüllen, ist aber nicht allwissend und wirkt im 21. Jahrhundert fremd und deplatziert.

"Jesus loves me", übrigens nur der Arbeitstitel des Film, darf sich über satte Fördermittel aus der Tasche des Steuerzahlers freuen. Die Koproduktion von ZDF und UFA Cinema wird von der Filmstiftung NRW, dem Filmfernsehfonds Bayern, der Filmförderung Baden-Württemberg, der Filmförderungsanstalt sowie dem Deutschen Filmförderfonds mitfinanziert. (pro) 

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