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Jeder vierte Hesse betet täglich

Etwa 27 Prozent der Bewohner Hessens beten täglich. Das hat der Sender Hit Radio FFH in einer Umfrage ermittelt. Die Befragung war Teil eines Gewinnspiels der in Bad Vilbel ansässigen Radiostation.
Von PRO

Foto: Rob van Hilten (CC BY-NC-SA 2.0)

Der Privatsender ließ mithilfe des Meinungsforschungsinstitut TNS Infratest die Bewohner Hessens fragen: „Beten Sie täglich?“ Darauf antworteten 27,1 Prozent mit „Ja“. Einen erheblichen Unterschied gibt es im Glaubensleben von Frauen und Männern: Während 33,6 Prozent der hessischen Frauen täglich beten, sind es bei den Männern 18,7 Prozent.

Unterschiede lassen sich auch anhand der Schulbildung festmachen: Zum täglichen Gebet kommen 35,1 Prozent der Hessen mit Hauptschulabschluss. Mit 23,3 Prozent ist der Anteil bei Abiturienten etwas geringer. Weniger Beter finden sich unter Menschen mit dem Schulabschluss Mittlere Reife: 18,3 Prozent gaben an, täglich zu beten.

Die Befragung zeigt auch regionale Unterschiede in dem mitteldeutschen Bundesland auf. In Osthessen falten 34,3 Prozent der Bewohner täglich die Hände, ein so hoher Anteil findet sich nirgendwo sonst unter den sechs Millionen Einwohnern Hessens. Im Rhein-Main-Gebiet gibt es im Verhältnis zur Einwohnerzahl die wenigsten Beter (23,9 Prozent). Sowohl Männer als auch Frauen beten mit zunehmendem Alter häufiger.

Die Umfrage fand im Rahmen des Gewinnspiels „Wie tickt Hessen?“ statt. Dabei sollen die Zuhörer die Ergebnisse von Umfragen zum alltäglichen Leben der Bewohner Hessens schätzen. Wie der Pressesprecher bei FFH, Dominik Kuhn, erklärte, spielten dabei zeitbedingte Fragen eine Rolle, etwa wie viele Fasching feiern. Die Befragung ziele jedoch auch auf übergeordnete Themen, etwa wie viel Prozent der Hessen glauben, dass der Euro stabil bleibt.

„Wir fragen uns: Was spielt im Leben der Menschen in Hessen eine Rolle?“, erklärte Kuhn die Themenfindung. Da sei die Frage nach dem Gebet nicht außergewöhnlich, denn „die Kirche gehört zur unmittelbaren Lebenswirklichkeit der Hessen“. Das Ergebnis habe ihn wenig überrascht, auch wenn er sich ein paar Prozentpunkte mehr gewünscht hätte. „Aber fast 30 Prozent ist auch ein gutes Ergebnis“, findet Kuhn. (pro)

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