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Jeder vierte Deutsche ehrenamtlich tätig

In Deutschland sind mehr Frauen und Männer ehrenamtlich tätig als noch vor drei Jahren. Eine aktuelle Umfrage zeigt auch, dass sich Frauen vor allem in Kirchen engagieren. Männer hingegen bevorzugen Vereinsarbeit.
Von PRO
Kräfte des THW beim Errichten eines Sandsackwalls

Foto: Bundesanstalt Technisches Hilfswerk, Wikipedia

Kräfte des THW beim Errichten eines Sandsackwalls

Einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung zufolge übt jeder vierte Deutsche ein unentgeltliches Ehrenamt aus. Die Zahl der ehrenamtlich Tätigen stieg demnach gegenüber dem Jahr 2010 um rund eine Million. Vor drei Jahren haben nur rund 23,6 Prozent der Bundesbürger regelmäßig freiwillig für einen guten Zweck gearbeitet.
Die Bundesbürger engagieren sich der Umfrage nach am häufigsten bei gemeinnützigen Vereinen. 9,9 Prozent der Befragten unterstützen mit ihrer freiwilligen Arbeit unter anderem Fußball-, Turn und Leichtathletikvereine. An zweiter Stelle folge ehrenamtliche Tätigkeit bei kirchlichen Einrichtungen wie beispielsweise der Caritas, der Inneren Mission, dem CVJM, der Diakonie oder den Pfadfindern. Etwa 4,9 Prozent der Befragten gaben an, sich in diesem Bereich zu engagiern. Bei Hilfsorganisation wie den Freiwilligen Feuerwehren, dem DLRG oder dem THW arbeiten immerhin noch rund 4,2 Prozent der Befragten freiwillig mit.
Die Umfrage zeigt, dass Männer ihre freie Zeit eher einem gemeinnützigen Verein, etwa dem Sportverein widmen (13,0 Prozent) oder bei der Freiwilligen Feuerwehr Dienst verrichten (7,2 Prozent). Anders ist es bei den Frauen. Sie engagieren sich mit 7,3 Prozent überdurchschnittlich häufig bei kirchlichen Institutionen. In der Nachbarschafts- und Altenhilfe waren gemäß der Studie rund 4,6 Prozent der Frauen ehrenamtlich tätig.
Die große Mehrheit der Deutschen zeigt sich nach Angaben der Erhebung dankbar für die Arbeit der Ehrenamtlichen. Etwa 86 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass Kommunen und Staat die gebotenen Leitungen ohne ehrenamtliches Engagement in sozialen Verbänden und Einrichtungen nicht finanzieren könnten. (pro)

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