Vom 13. bis 16. Mai hat das christliche Hip-Hop-Duo „O’Bros“ im Rahmen einer kleinen Tour vier Konzerte in Siegen, Düsseldorf, Dresden und Karlsruhe gespielt. Weil ihr Ticket-Dienstleister jetzt insolvent gegangen ist, sind über 100.000 Euro der Kosten für die Tour nicht gedeckt. Das haben die beiden Brüder Maximillian und Alexander Oberschelp via Instagram kommuniziert.
Eigentlich werden die Kosten für Hallen, Technik und Personal aus den Ticketeinnahmen bestritten. Wie die Musiker jetzt in dem Video öffentlich machten, fehlt ihnen dieses Geld durch die Insolvenz des Dienstleisters. Um einen Teil der Verbindlichkeiten wieder reinzuholen, bieten die Musiker auf ihrer Seite verschiedene Fan-Artikel an und bitten gleichzeitig um Spenden.
In dem Video erklärten sie, dass sie den genauen Fehlbetrag aus rechtlichen Gründen nicht nennen dürfen. Sie zeigten sich aber optimistisch und hätten trotz der aktuellen Situation Frieden im Herzen. Sie wüssten, dass Gott sie versorge: „Es hat sich zu 100 Prozent gelohnt“, sagten sie im Rückblick auf die Tour.
Rückschläge, Vergänglichkeit und Heilsgewissheit
Maximilian und Alexander Oberschelp sind als „O’Bros“ seit vielen Jahren als christliche Musiker erfolgreich. Mit ihrem Album „To Be Honest“ hatten sie es vergangenes Jahr erstmals auf Platz eins der „Offiziellen Deutschen Charts“ geschafft. In ihren Liedern sangen sie über persönliche Rückschläge, Vergänglichkeit und über ihre Heilsgewissheit in Jesus Christus.
Die beiden Musiker hatten im Interview mit PRO betont, sie wollten mit ihrer Musik junge Christen ermutigen, dass sie sich nicht für ihren Glauben schämen müssen. Zudem wollten sie junge Menschen mit der christlichen Botschaft erreichen. Das Duo kombiniert christliche Inhalte mit modernen Musikstilen aus Hip-Hop und Pop.