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Im Spiegel: Zurück zur Kirche

In der aktuellen Ausgabe des Spiegel beschreibt eine Journalistin ihren Wiedereintritt in die Kirche. Gegangen war sie wegen der Kirchensteuern. Ausgerechnet ein Aufenthalt in Rom aber habe sie zur „stolzen Protestantin“ gemacht.
Von PRO
Zurück in die Kirche oder lieber nicht? Darüber denkt eine Spiegel-Autorin in der aktuellen Ausgabe nach

Foto: pro

Zurück in die Kirche oder lieber nicht? Darüber denkt eine Spiegel-Autorin in der aktuellen Ausgabe nach
„Aus purem Geiz“ habe sie als Berufsanfängerin die Evangelische Kirche verlassen, schreibt Fiona Ehlers. Ihr Austritt sei kein Nein zur Kirche gewesen, eher ein Nein zur Kirchensteuer: „Ich fühle mich als Christin, seit ich denken kann. Ich würde sagen, ich bin gläubig.“ Sicher ist sie sich auch, was ihre Konfession angeht – eindeutig evangelisch. Als Journalistin habe sie viel mit Katholiken zu tun gehabt, sei mit dem Papst gereist und habe in Rom gelebt. Eine von ihnen sei sie nie gewesen. Nach vier Jahren habe sie genug gehabt von Männerbündelei, Vatileaks und Erzkonservativen, die ihr zu verstehen gegeben hätten, dass sie in deren Augen keine vollwertige Christin sei. „Man könnte sagen, dass ich in Rom zur stolzen Protestantin geworden bin.“ Doch ihr Wiedereintritt sei auch ein Zeichen der Rebellion gegen den Zeitgeist. „Wenn es immer mehr Menschen egal ist, ob sie einer Kirche angehören, will ich mich erst recht zu ihr bekennen.“ Letztendlich überzeugt habe sie eine Predigt an Heiligabend in Hamburg. Um Flüchtlinge sei es darin gegangen und um den Krieg in Syrien. „Ich finde, Kirchen müssen sich einmischen, das darf nicht nur Papst Franziskus“, schreibt Ehlers. Erneut zweifeln lässt sie dann aber der bürokratische Akt des Wiedereintritts. Eine Pastorin bittet sie, eine Einwilligungserklärung zu unterzeichnen: „Kein Glaubensbekenntnis, keine Wiederholung der Taufe“, schreibt sie bedauernd – und lässt offen, ob sie unterschreibt. (pro)
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