Das christliche Medienmagazin

HR thematisiert Zoophilie – Empörung bei Tierschützern

Im Rahmen der „Themenwoche Toleranz“ hat sich der Hessische Rundfunk dem Phänomen Zoophilie gewidmet. Ein Zoophiler spricht über seine Beziehung zu einem Hund. Für Tierschützer und für viele Zuhörer ein Skandal.
Von PRO
Wegen einer Sendung zu Zoophilie In der Kritik: Der Radiosender You FM

Foto: Hessischer Rundfunk

Wegen einer Sendung zu Zoophilie In der Kritik: Der Radiosender You FM

Seine Neigung zu Tieren habe er entdeckt, als er bei einer Rollenspiel-Veranstaltung eine als Tier verkleidete Frau gesehen habe, erklärt der 29-jährige Komet in dem Beitrag des HR-Jugendsenders You FM. Für einen Hund, mit dem er Gassi gegangen sei, habe er Gefühle entwickelt – und dieser ebenfalls für ihn. Es sei soweit gekommen, dass die beiden „Zärtlichkeiten“ ausgetauscht hätten, schildert er im Radio.
Für die Deutsche Gesellschaft zum Schutz des Hundes (DGSH) ist die Sendung ein Skandal. „Ein öffentlich-rechtlicher Sender fordert Toleranz für Sodomie? Da bleibt einem die Luft weg“, erklärt die Vorsitzende des DGSH, Simone Schröder. „Es ist eine absolute Unverschämtheit, dass dieses Thema jetzt auch noch eine öffentlich-rechtliche Bühne erhält und sogar noch Toleranz verlangt. Öffentliche Erklärungen zoophiler Empfindungen bedeutet, diese zu verharmlosen und stellen damit ein großes Problem dar. Hunde wollen keinen Sex, sie wollen sich fortpflanzen.“ Die DGSH hat sich lauf Focus Online an HR-Intendant Helmut Reitze für eine Stellungnahme gewandt.
Auch auf Facebook sorgt der Beitrag größtenteils für Unmut. „Pressefreiheit ist ja schön und gut, aber man sollte doch bedenken, über welche Themen welche Altersklassen man damit erreicht.“ You FM entgegnete den ablehnenden Kommentaren auf Facebook: „Wir machen uns nicht mit den vorgestellten Lebensentwürfen gemein oder propagieren sie als gut, sondern stellen die Frage: Wie tolerant sind wir?“
Sexuelle Handlungen mit Tieren sind in Deutschland seit 2013 verboten. Sie werden mit einem Bußgeld von 25.000 Euro geahndet. Davor stand nur die Anwendung von Gewalt gegenüber Tieren unter Strafe. (pro)

Ihr Beitrag für christliche Werte in den Medien
Bei PRO sind alle Beiträge frei zugänglich und kostenlos - und das wird auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden.

Wir arbeiten in der PRO-Redaktion jeden Tag dafür, Ihnen solide Informationen zu liefern über Themen, die Sie interessieren.

Nur mit Ihrer Unterstützung können wir weiterhin den christlichen Journalismus bieten, den Sie von PRO kennen.

Viele PRO-Leser helfen schon mit. Sind Sie dabei?

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie unsere Kommentar-Richtlinien. Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen