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Hörspielreihe: Bibelprojekt

Wenige Bücher haben die Kunst so stark inspiriert wie die Bibel. Wie sehr das auch für zeitgenössische Autoren gilt, zeigt eine Hörspielreihe von hr2-kultur, die am Sonntag startet.
Von PRO
Ab Sonntag befasst sich hr2-kultur mit der Bibel als Inspiration für die Kunst

Foto: Mele Avery, fotolia

Ab Sonntag befasst sich hr2-kultur mit der Bibel als Inspiration für die Kunst
Ob Malerei, Musik oder Literatur: Wenige Bücher haben die Kunst in vergleichbarer Weise inspiriert wie die Bibel. Jenseits religiöser Bindungen hat dazu auch der große erzählerische Reichtum beigetragen. Die epischen Erzählungen des Alten Testaments stehen neben knappen, an konkrete Poesie erinnernde Listen und Aufzählungen, die Lyrik der Psalmen neben den kurzen Wundergeschichten, den Gleichnissen und Korrespondenzen des Neuen Testaments. Insbesondere dieser literarische Formenreichtum hat das große Bibelprojekt des Hörspiels in hr2-kultur angeregt. Am 19. Oktober, um 14.05 Uhr, beginnt Brigitte Kronauer mit dem Stück „Herr Hagenbeck hirtet“. Das am Sonntag gesendete Hörspiel fragt nach heutigen Perspektiven auf die Schöpfung und dreht den Blick kurzerhand um: Der Mensch, Herrscher über die Tierwelt, wird zum Diskussionsobjekt der Tiere. Bis 2016 sendet hr2-kultur insgesamt 21 Ursendungen, die auf Geschichten oder Versen des Alten und Neuen Testaments basieren. Um das breite Spektrum an Textgattungen, Schreibweisen und Genres – der Bibel, aber auch des Hörspiels – zu spiegeln, sind sehr verschiedene Autoren und Komponisten beteiligt. Es entstehen traditionelle Funkerzählungen und szenische Hörspiele ebenso wie Collagen oder ganz auf der Komposition basierende Hörstücke. Einige Autoren übertragen den biblischen Stoff in die Gegenwart, andere ändern den Ursprungstext kaum oder gar nicht. Bestandteil des Bibelprojekts in hr2-kultur ist eine Reihe von Radio-Essays. „Die Essays machen Struktur, Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der Bibel erfahrbar“, teilt die Udo-Keller-Stiftung „Forum Humanum“ mit, die das Bibelprojekt unterstützt. Die Essays werden jeweils im Anschluss an die Hörspiele gesendet. Autoren sind unter anderem Ria Endres, Klaus Reichert, Jan Assmann und Christoph Levin. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/kultur/buecher/detailansicht/aktuell/amerikaner-will-bibeln-in-deutschland-drucken-88780/
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