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Hinweis auf Schöpfergott: Magazin zieht Artikel zurück

Das Wissenschaftsmagazin „PLOS One“ hat einen Artikel zurückgezogen, weil die Autoren in ihren Ausführungen über die Biomechanik der menschlichen Hand einen Schöpfergott zu erkennen glauben. Die Autoren rechtfertigen sich für diese Nennung.
Von PRO
Chinesische Forscher erkennen hinter der Biomechanik der Hand einen Schöpfergott

Foto: gemeinfrei/Wikipedia

Chinesische Forscher erkennen hinter der Biomechanik der Hand einen Schöpfergott
Die menschliche Hand sei das „Design eines Schöpfers“, schreiben die chinesischen Forscher Ming-Jin Liu, Cai-Hua Xiong, Le Xiong und Xiao-Lin Huang in ihrem Artikel über die Biomechanik des Körperteils. In dem 16-seitigen Artikel geht es unter anderem um die Schwierigkeiten, die menschliche Hand als Werkzeug für einen Roboter nachzubauen. Noch zwei weitere Male verweisen die Forscher im Text auf einen „creator“, also auf einen Schöpfer. Im Forum des Magazins und auch über Twitter hätten sich mehrere Wissenschaftler über diese Aussagen empört, schreibt Spiegel Online. „Nehmt diese Narren von eurer Seite! Ihr verliert von jede Minute an Glaubwürdigkeit“, habe einer der Nutzer erklärt. Andere hätten gefordert, den Artikel zu löschen. Der Aufsatz war bereits am 5. Januar erschienen. Nach den Beschwerden einiger Nutzer reagierten die Herausgeber des Magazins nun, indem sie sich dafür entschuldigten, den Artikel nicht ausreichend geprüft zu haben. Außerdem zogen sie den Artikel zurück. Der Text ist jedoch weiterhin online abrufbar. Einer der Forscher verteidigte im Online-Forum von „PLOS One“ seinen Artikel und rechtfertigte die Nennung eines „creators“. Es gebe keine künstliche Hand, die den Fähigkeiten der menschlichen Hand nahekomme. Die Hand sei so wunderbar, dass man an das Meisterwerk eines Schöpfers erinnert werde. Spiegel Online verteidigt in seinem Artikel die Linie des Magazins und schreibt, die Evolution der Hand sei gut erforscht. „Fünffingrigkeit gilt als gemeinsames Merkmal aller höheren Wirbeltiere mit vier Gliedmaßen. Die sogenannte Pentadaktylie dürfte sich vor rund 550 Millionen Jahren entwickelt haben.“ „PLOS One“ ist eine internationale Online-Fachzeitschrift der „Public Library of Science“ (PLOS). Alle Artikel sind kostenlos zugänglich. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/ohne-gott-gibt-es-keine-evolution-94921/
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/weltweit/detailansicht/aktuell/atheist-bibel-unumgaenglich-fuer-junge-menschen-95180/
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