Das christliche Medienmagazin

“Heiß und krass” – Der Weltjugendtag in den Medien

Berlin (KEP) – Zahlreiche Medien berichten von der katholischen Veranstaltung als "ganz schön heiß und krass", ernennen den Papst zum Popstar und erklären die Kölner Domplatte zur "Party-Zone". Den eigentlichen Sinn des Weltjugendtages verlieren viele aus den Augen. In der "Welt am Sonntag" bringt Autor Till-R. Stoldt die allgemeine Berichterstattung über den Weltjugendtag auf den Punkt.
Von PRO

In seinem Artikel “Katholiken – ‘heiß und krass'” betont Stoldt, dass die meisten der jugendlichen Besucher nach Köln pilgerten um Gott anzubeten. Diese Tatsache ließen die meisten Medien, die über die Veranstaltung berichteten, außer Acht, so der Autor. Stattdessen lese man von der “weltgrößten Party” in Köln und erfahre allerlei uninteressante Statistiken, wie die Anzahl der aufgestellten “Klohäuser”. Neben dieser Art von Berichterstattung erfahre der Leser aber auch “Tiefgangträchtiges”.

“Es wird klug disputiert – nicht gläubig bekannt”

“Etwa Talkshows zu ewigen Feuilleton-Thema, ob eine religiöse Renaissance nahe. Aber dort wird zwar klug disputiert, nicht dagegen gläubig bekannt. Und deshalb verstehen viele noch immer nicht, warum diese Million auf dem Marienfeld überhaupt Grund zum Jubeln hat”, schreibt Stoldt treffend. Den wahren Hintergrund der Euphorie finde man in keinem säkularen Magazin, keiner Zeitung, keiner Radiosendung, da der Glaube nicht in das Bild der Berichterstatter passe, so der Autor.

Denn “was sollten Statistik-Fanatiker berichten”, wenn der verheiratete Popstar Patrick Nuo in einem Café “auf die Bühne tritt, Arm in Arm mit seiner Frau, und 500 Jugendlichen zuruft: ‘Bewahrt euch auf für die Ehe! Es ist das größte Glück für Eure Liebe’ Und dann geschieht diese Ungeheuerlichkeit, dass die Mädchen im Bauchnabelfreien und die Jungs mit Augenbrauenpiercing frenetisch applaudieren. Wie sollte der ‘heiß und krass’-Moderator das kommentieren? Er will doch freundlich bleiben. Dann doch lieber zur ‘Party-Zone’ am Dom schalten.”

Helfen Sie PRO mit einer Spende
Bei PRO sind alle Artikel frei zugänglich und kostenlos - und das soll auch so bleiben. PRO finanziert sich durch freiwillige Spenden. Unterstützen Sie jetzt PRO mit Ihrer Spende.

Diskutieren Sie mit!

Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Meinung sagen. Gerne klar, ehrlich, prägnant – aber bitte immer respektvoll, damit sich viele Menschen mit unterschiedlicher Meinung beteiligen. Daher achten wir besonders auf eine respektvolle Debattenkultur.
Jeder Leserkommentar wird vor der Veröffentlichung geprüft. Bitte beachten Sie dazu unsere Kommentar-Richtlinien. Manchmal kann es etwas dauern, bis ein Kommentar freigeschaltet ist. Sie haben ab Veröffentlichung sieben Tage Zeit, einen Artikel zu kommentieren. Danach wird der Kommentarbereich automatisch geschlossen.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden.

Offline, Inhalt evtl. nicht aktuell

PRO-App installieren
und nichts mehr verpassen

So geht's:

1.  Auf „Teilen“ tippen
2. „Zum Home-Bildschirm“ wählen