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Hannovers Bischof beklagt religiösen Analphabetismus

Einen wachsenden religiösen Analphabetismus in Deutschland hat Hannovers Landesbischof Ralf Meister beklagt. Die Erzählungen der Bibel seien vielen Menschen kaum noch bekannt, sagte er zum Start eines Kongresses zur Zukunft der Kirchen am Donnerstag in Hannover.
Von PRO

Foto: www.landesbischof-hannover.de

Eine entchristlichte Welt führe zwar nicht zu einer Gesellschaft ohne Werte. „Aber ohne die Geschichten von Gott verliert die Gesellschaft Hoffnung, Zukunft und Trost“, sagte Meister. Die Fähigkeit, Mitleid und Fürsorge zu entwickeln, werde geringer.

Auf dem ökumenischen Kongress „Kirche hoch zwei“ beraten mehr als 1.000 Katholiken und Protestanten über Umbrüche und den Strukturwandel der Kirchen. Gesucht werden neue Wege, den Menschen den Glauben zu vermitteln. Beide Kirchen stehen vor denselben Herausforderungen: Viele Menschen wenden sich vom Glauben ab, die gesellschaftliche Bedeutung der Kirche schwindet, und nur noch wenige junge Menschen wollen Seelsorger werden.

Organisiert wird der Kongress vom katholischen Bistum Hildesheim und der evangelischen Landeskirche Hannover. Mitbeteiligt an „Kirche hoch zwei“ sind auch Vertreter der Anglikanischen Kirche aus England. (pro / dpa)
http://www.kirchehochzwei.de/cms/
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