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Gott im Netz eine Plattform geben

Das Bistum Augsburg möchte gerne mit seinen Gläubigen ins Gespräch kommen. Ab Freitag gibt es dazu die neue Dialogplattform „credo-online“. Die Seite solle den Glauben zum Tagesthema machen, heißt es von Seiten der Diözese.
Von PRO
Bei Facebook schon präsent, ab dem 1. Juli hat www.credo-online.de auch eine eigene Internetseite

Foto: Facebook/Screenshot pro

Bei Facebook schon präsent, ab dem 1. Juli hat www.credo-online.de auch eine eigene Internetseite
Das Bistum Augsburg startet ab Freitag sein neues Internetportal www.credo-online.de. Wie die katholische Nachrichtenagentur KNA und das Bistum mitteilen, berichten dort auch 20 Blogger regelmäßig, wie sie ihren persönlichen Glauben im Alltag leben und erfahren. Die Nutzer können über die Kommentarfunktion mit den Bloggern, aber auch untereinander, kommunizieren. Zudem wird es auf der Seite eine virtuelle Kapelle geben. Die Nutzer können dort Gebetsanliegen formulieren, für die dann Ordensleute aus dem Bistum beten. Im Bereich Impulse finden die Besucher schließlich Anstöße zum Weiterdenken und persönliche Glaubenszeugnisse. Außerdem gibt es hier sogenannte Psalmobeats. Die rhythmisch gestalteten Psalmen, die man sich anhören und runterladen kann, sollen zum Singen und Beten anregen. Ein weiteres Angebot ist das „4me Evangelium“, ein vierminütiges Audioformat zum wöchentlichen Sonntagsevangelium

Internet senkt die Hemmschwelle, über den Glauben zu reden

Das Portal solle die Begegnung „von Mensch zu Mensch und von Mensch zu Gott“ ermöglichen. Dies wünscht sich Ulrich Lindl, Hauptabteilungsleiter der zuständigen Abteilung, die sich um das Projekt kümmert. Es sei wichtig, das „Lauffeuer des Glaubens am Brennen zu halten“, wird er von der Katholischen Nachrichtenagentur zitiert. Das Bistum Augsburg stellt für das Projekt zwei Vollzeitstellen zur Verfügung. Lindl wünscht sich auf der Seite des Bistums ein Portal, „in dem sich Menschen begegnen und über ihren Glauben austauschen. Das Internet senke die Hemmschwelle über den eigenen Glauben zu reden. Während die offizielle Seite erst am 1. Juli ans Netz geht, ist das Team auf der Facebook-Seite der Aktion schon jetzt aktiv. Es wirbt beispielsweise dafür, „deinen Lieblingssatz“ aus dem Glaubensbekenntnis als Video-Selfie zu posten. (pro)
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