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Google steigt aus US-Drohnen-Projekt aus

Der Technologiekonzern Google will aus einem Pentagon-Projekt zur Erforschung Künstlicher Intelligenz zur Videoanalyse aussteigen. Mitarbeiter hatten gegen die Zusammenarbeit protestiert.
Von PRO
Das US-Militär möchte Videoaufzeichnungen unbemannter Drohnen von Künstlicher Intelligenz auswerten lassen

Foto: U.S. Air Force/Paul Ridgeway

Das US-Militär möchte Videoaufzeichnungen unbemannter Drohnen von Künstlicher Intelligenz auswerten lassen

Der US-amerikanische Suchmaschinenanbieter und Technologiekonzern Google will Medienberichten zufolge eine Zusammenarbeit mit dem US-Verteidigungsministerium, dem Pentagon, nicht verlängern. Bei dem gemeinsamen Projekt von Pentagon und Google geht es um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz (KI), mit der Videos automatisiert ausgewertet werden können. Die Technik soll in Aufklärungs- und Kampfdrohnen verwendet werden. Google reagiert mit seiner Entscheidung auf Proteste aus der Belegschaft.

Mitarbeiter des Internet- und Technologiekonzerns hatten in einem offenen Brief an die Unternehmensleitung ethische Bedenken vorgebracht und sich dafür ausgesprochen, die Zusammenarbeit mit dem Pentagon zu beenden. Nach Angaben der New York Times (NYT) forderten mehr als 4.000 Google-Mitarbeiter in einer Petition an das Management, dass sich das Unternehmen niemals an der Herstellung von Kriegstechnik beteiligen solle. Nach Angaben der Zeitung hatten Angestellte des Technologieriesen aus Empörung über die Kooperation mit dem US-Militär das Unternehmen verlassen. Google will nun das Projekt unter dem Namen „Maven” nicht über das Jahr 2019 hinaus fortführen, berichtet die NYT.

Von: Norbert Schäfer

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