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Goldene Statue für Trump

Amerikanische Konservative haben für den früheren US-Präsidenten Donald Trump bei ihrer jährlichen Versammlung eine goldene Statue enthüllt. Die Statue zeigt Trump unter anderem in „Stars-and-Stripes“-Boxershorts. Sie wurde in der Lobby des Konferenzzentrums in Orlando enthüllt.
Von PRO
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Donald Trump sorgt auch nach dem Ende seiner Amtszeit für Schlagzeilen: Dieses Mal mit einer goldenen Statue.
Donald Trump sorgt auch nach dem Ende seiner Amtszeit für Schlagzeilen: Dieses Mal mit einer goldenen Statue.

Donald Trump erhält auf der Konferenz amerikanischer Konservativer eine goldene Statue. Auf der Veranstaltung in Orlando treffen sich prominente amerikanische Konservative. Zu ihnen gehören unter anderem die Senatoren Ted Cruz, Tom Cotton und Josh Hawley. Für Trump wird es die erste öffentliche Rede nach dem Ende seiner Amtszeit als Präsident sein.

Der ehemalige Präsident trägt als Figur ein Jackett, eine rote Krawatte und eine „Stars-and-Stripes“-Boxershorts. Wie das Nachrichtenportal ABC News meldet, zog die Statue sofort Spott im Internet auf sich. Der Kolumnist Bradley P. Moss verglich die Statue mit dem goldenen Kalb des Volkes Israel, das den Propheten Moses im Alten Testament erzürnte. Der Regisseur und Produzent Whit Stillman zog einen ähnlichen Vergleich.

„Sinnbild für den Zustand der Republikaner“

„Götzenanbetung ist nicht konservativ“, schrieb der Abgeordnete Adam Kinzinger auf Twitter. Der Kolumnist Josh Moon kommentierte mit den Worten: „Ganz normal. Die drehen überhaupt nicht völlig durch.“ Die MSNBC-Analystin Joyce Alene sieht in der Trump-Statue ein Sinnbild des Zustandes der Republikaner: „Darauf hat sich die Republikanische Partei reduziert.“ Der Showmaster Jimmy Kimmel bezeichnete die Veranstaltung als „Comic-Messe für Neo-Konservative und Neo-Nazis“.

Auf der Konferenz trat auch Trumps ältester Sohn, Donald Trump Jr., auf. Er machte deutlich, dass die Republikanische Partei immer noch seinem Vater gehöre. Die Konferenz wird vom Vorsitzenden der „American Conservative Union“ Matt Schlapp geleitet, der ebenfalls Donald Trump nahe steht. In TV-Interviews hatte Trump daran festgehalten, die Präsidentschaftswahl gewonnen zu haben.

Das Motto des Kongresses lautet „America Uncanceled“ (deutsch: Amerika nicht abgesagt). Zu weiteren Rednern gehören Trumps Anwältin Cleta Mitchell sowie die Mitbegründerin der Tea Party Patriots, Jenny Beth Martin. Zudem soll auch Angela Stanton-King auftreten. Sie hat Verschwörungserzählungen, die mit QAnon in Verbindung stehen, verbreitet. Auch der ehemalige Generalstaatsanwalt von Nevada, Adam Laxalt, ist ein treuer Trump-Unterstützer.

Von: Johannes Blöcher-Weil

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