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„Glaubenstöne“ aussenden: 119. Allianzkonferenz gestartet

Mit Grußworten von Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht und einer Predigt von Pfarrerin Monika Deitenbeck-Goseberg ist am Mittwochabend die 119. Allianzkonferenz in Bad Blankenburg gestartet. Die Konferenz steht unter dem Motto „Alles wird gut. Josef“.
Von PRO
Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht begrüßte die Konferenzteilnehmer und würdigte das Engagement der Christen

Foto: kairospress

Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht begrüßte die Konferenzteilnehmer und würdigte das Engagement der Christen
Im Mittelpunkt der 119. Allianzkonferenz unter dem Motto „Alles wird gut. Josef“ steht die biblische Geschichte von Josef und seinen Brüdern. „Wir erwarten, dass Gott auf dieser Konferenz Großes tut“, sagte Thomas Günzel, Direktor des Evangelischen Allianzhauses. Es gehe darum, „Töne des Glaubens“ an eine Gesellschaft klingen zu lassen, die mehrheitlich nichts mehr vom christlichen Glauben wisse. Das sagte Christine Lieberknecht (CDU), Ministerpräsidentin von Thüringen, in ihrem Grußwort. Weiterhin werde die Konferenz auch daran erinnern, wie Glauben und Gebete zur Zeit der DDR den Menschen Kraft gegeben hätten, sagte sie mit Hinblick auf die Aktion „Kerzen und Gebete“, mit der die Konferenzteilnehmer am Samstagnachmittag, den 2. August, auf dem Marktplatz von Bad Blankenburg an die friedliche Revolution von 1989 erinnern wollen. In einer Welt, in der immer alles verfügbar erscheine, solle mehr auf die Bedeutung des Wortes Gottes gelegt werden, erklärte Lieberknecht.

Christliche Botschaft ist „Trostbotschaft“

„Es ist Trostbotschaft pur, was uns hier auf der Allianzkonferenz erwartet“, sagte Monika Deitenbeck-Goseberg, Pfarrerin und 2. Vorsitzende des Konferenz-Ausschusses, in ihrer Predigt über 1. Mose 25, 19-28. Dort steht die Geschichte der Geburt Jakobs, des Vaters von Josef. Gott werde durch jeden einzelnen Segensgeschichte schreiben. Das Motto „Alles wird gut“ werde sich am Ende aller Tage erfüllen, wenn Jesus Christus wieder in diese Welt komme. „Bis dahin ist es ein angefochtenes ‚Alles wird gut‘“, sagte sie. Jeder würde bis dahin jedoch die Erfahrung machen können, dass man nie tiefer als in Gottes Hand fallen könne. Um das zu erleben, komme es aber auch darauf an, eine lebendige Beziehung zu Gott zu pflegen. Neben der Trostbotschaft gebe es auch eine „Aufsteh-Botschaft“ in der Geschichte von Josef. Er habe sich ganz auf Gott verlassen und aus seinem Glauben zu Gott heraus seine Situation gestaltet und so seinen Weg gefunden. Auch die Bundestagsabgeordnete Carola Stauche (CDU), der designierte Landratskandidat Bernhard Schanze (CDU) und der Bad Blankenburger Bürgermeister Frank Persike (Die Linke) nahmen an der Eröffnung teil. Die 119. Allianzkonferenz dauert von Mittwochabend bis Sonntagnachmittag. Auf dem Konferenzprogramm stehen 60 Seminare, Bibelarbeiten und Vorträge zu den Themen persönlicher Glaube und gesellschaftspolitische Verantwortung wie zum Beispiel globale Gerechtigkeit. Als weiterer prominenter Gast aus der Politik wird am Sonntag Volker Kauder, Fraktionsvorsitzender der CDU/CSU im Bundestag, erwartet. (pro)
https://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/allianzkonferenz-frei-sein-fuer-die-menschen-79828/
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