Gebet für den Frieden: Dazu hat der EKD-Ratsvorsitzende Bedford Strohm aufgerufen (Symbolbild)

Gebet für den Frieden: Dazu hat der EKD-Ratsvorsitzende Bedford Strohm aufgerufen (Symbolbild)

Bedford-Strohm ruft zu Gebet für Frieden in Bergkarabach auf

Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland, hat weitere Eskalationen in der Kaukasusregion Bergkarabach verurteilt. Er unterstützte den Appell des armenischen Kirchenoberhaupes, für Frieden zu beten.

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Heinrich Bedford-Strohm, hat mehr internationale Anstrengungen für ein Ende des Konflikts in der Berg-Karabach-Region gefordert. „Ausdrücklich verurteile ich alle Versuche, den Konflikt weiter zu schüren und einen Krieg zwischen den Religionen in der Region zu entfachen“, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Schreiben an das Oberhaupt der Armenischen Apostolischen Kirche, Katholikos Karekin II. Bedford-Strohm: „Ihr Aufruf zum Gebet um Frieden ist für mich deshalb das einzig richtige Signal in dieser Situation.“

„Auch in Deutschland werden wir jetzt als Vertreter der Kirchen in ökumenischer Verbundenheit zum Gebet für den Frieden und für den unumgänglichen Weg der Verständigung aller in der Region zusammenkommen, um weiteres Blutvergießen, Vertreibung und neues Leid in der Region zu verhindern“, fügte Bedford-Strohm hinzu.

Seit Ende September befinden sich Aserbaidschan und die von Armenien unterstützte Republik Bergkarabach in einer kriegerischen Auseinandersetzung. Die Kaukasusregion hat sich 1991 vom muslimisch geprägten Aserbaidschan unabhängig erklärt, wird aber internatoinal nicht anerkannt. Die Bevölkerung besteht fast ausschließlich aus christlichen Armeniern. Aserbaidschan möchte das Gebiet nun zurückerlangen. Tausende Armenier sind auf der Flucht.

Von: epd/Jonathan Steinert

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