Präsident Jair Bolsonaro will Probleme in Brasilien mit der Hilfe von Christen angehen

Präsident Jair Bolsonaro will Probleme in Brasilien mit der Hilfe von Christen angehen

Mehr als eine Million Menschen marschieren in São Paulo für Jesus

In São Paulo haben Millionen Christen ihren Glauben bezeugt und für ihr Land gebetet. Am „Marsch für Jesus“ nahm auch Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro teil.

Mehr als eine Million Christen haben sich in der vergangenen Woche in der brasilianischen Stadt São Paulo zu einem „Marsch für Jesus“ versammelt. Das berichten verschiedenen Medien. Der Gebetsmarsch findet bereits seit 27 Jahren in der größten Stadt Brasiliens statt. An der Glaubenskundgebung nehmen Christen unterschiedlicher Denominationen teil. Das Christian News Network berichtet von 3 Millionen Teilnehmern.

Nach Angaben von Christian Headlines hat auch Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro an der Veranstaltung am 20. Juni teilgenommen. Er löste damit ein Wahlkampfversprechen ein. Bolsonaro ist der erste Präsident des Landes, der an der evangelikal geprägten Veranstaltung teilgenommen hat. Brasilien sei ein säkulares Land, „aber sein derzeitiger Leiter christlich“, erklärte Bolsonaro. Er hoffe, die „ethischen und moralischen“ Konflikte im Land mit der Hilfe von Christen überwinden zu können.

Veranstaltung dauerte über zehn Stunden

An der mehr als zehnstündigen Veranstaltung mit Gebet und Lobpreismusik waren nach Angaben von Faithwire auch rund 30 Gospelgruppen aus ganz Brasilien beteiligt. In diesem Jahr stand die Veranstaltung unter dem Thema „Der Retter" und nahm Bezug auf einen biblischen Text des Timotheusbriefes: „Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus, der sich selbst gegeben hat als Lösegeld für alle, als sein Zeugnis zur rechten Zeit.“ (1. Timotheus 2, 5–6).

Nach den Worten von Estevam Hernandes, dem Präsidenten des Marsches, wollten die Teilnehmer der Veranstaltung „aufschreien für Brasilien, für die Familien, für das Ende der Korruption, für die betroffenen Herzen“.

Von: Norbert Schäfer

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