Auch in diesem Jahr dürfen sich wieder zahlreiche Kinder über Geschenke aus dem Schuhkarton freuen
Auch in diesem Jahr dürfen sich wieder zahlreiche Kinder über Geschenke aus dem Schuhkarton freuen

Weihnachten im Schuhkarton steigert Ergebnis

Mehr als eine halbe Millionen Kinder dürfen sich in diesem Jahr über ein Geschenk von „Weihnachten im Schuhkarton“ freuen. Damit konnte die Zahl im Vergleich zum Vorjahr um rund 15.000 Päckchen gesteigert werden.

Ganz genau 508.217 Pakete haben die Initiatoren von „Weihnachten im Schuhkarton“ in diesem Jahr gesammelt. „Es ist großartig, dass so viele Kinder in Not auf diese Weise ihr oftmals erstes und einziges Weihnachtsgeschenk erhalten und dadurch gezeigt bekommen, dass sie nicht vergessen sind“, erklärte Projektleiterin Diana Molnar am Mittwoch.

Eine steigende Zahl von Schulen, Kindergärten, Unternehmen, Kirchengemeinden und Privatpersonen würden sich für die Aktion einsetzen und den Kindern Hoffnung schenken. Obwohl auf lokaler Ebene die Zahl anderer Päckchensammelaktionen wachse, sei die Gesamtzahl der Päckchen wieder gestiegen. Dies sei auch dank der vielen ehrenamtlichen Mitarbeiter möglich gewesen, die geschult worden seien und so für die notwendige Transparenz gesorgt hätten.

Bis zum 15. November hatten sich hunderttausende Geschenkepacker in Deutschland, der Schweiz, Österreich, Südtirol und Liechtenstein an der Aktion beteiligt. „Weihnachten im Schuhkarton“ ist Teil der weltweiten Geschenkaktion „Operation Christmas Child“. Zu den prominenten Unterstützern im deutschsprachigen Raum zählen unter anderem die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD), der österreichische Außenminister Sebastian Kurz (ÖVP) und die Erbprinzessin Sophie von und zu Liechtenstein.

Ehrenamtliche organisieren die Verteilung

Die Schuhkartons gehen vorwiegend nach Osteuropa und in die Mongolei. Ehrenamtliche aus Gemeinden unterschiedlicher Konfessionen verteilen diese vor Ort und wählen die Empfänger oft in Zusammenarbeit mit Sozialbehörden aus. „Wir wollen Kindern Glaube, Hoffnung und Liebe vermitteln“, sagte Geschäftsführer Bernd Gülker. Neben den Schuhkartons geschehe dies durch langjährige Partnerschaften zwischen örtlichen Kirchengemeinden und Institutionen. Zusätzlich zu den Schuhkartons werde den Kindern ein Heft mit biblischen Geschichten angeboten, um ihnen die Bedeutung von Weihnachten näher zu bringen. Wegen dieses „missionarischen“ Aspekts der Arbeit wurde „Weihnachten im Schuhkarton“ in der Vergangenheit von Medien und Kirche kritisiert.

Im Rahmen der weltweiten Aktion wurden seit 1993 bereits über 110 Millionen Kinder in mehr als 150 Ländern beschenkt. Als christliches Werk will „Geschenke der Hoffnung“ mit „Weihnachten im Schuhkarton“ dazu beitragen, dass Menschen den Grund für Weihnachten entdecken: Jesus Christus. Weiterer Bestandteil der Arbeit sind Förderprogramme für benachteiligte Kinder, Projekte der Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe. (pro)

Von: jw

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