Der Missionsarzt Kent Brantley ist überzeugt, dass er seine Genesung allein Gott zu vedanken hat
Der Missionsarzt Kent Brantley ist überzeugt, dass er seine Genesung allein Gott zu vedanken hat

Ebola-Arzt Brantly: „Gott hat mein Leben gerettet“

Der Missionsarzt Kent Brantly, der seine Ebola-Infizierung überlebte, ist überzeugt, dass er seine Genesung Gott zu verdanken hat. Alle Ehre gebühre Gott, ob durch sein Leben oder durch seinen Tod, sagte er während einer Pressekonferenz.

Er habe niemals gedacht, in diese Situation zu kommen. „Als meine Familie und ich im vergangenen Oktober nach Liberia gegangen sind, um zwei Jahre für Samaritan‘s Purse zu arbeiten, war Ebola kein Thema“, zitiert ihn die Nachrichtenplattform The Blaze. Er sei mit seiner Familie in das afrikanische Land gezogen, weil „Gott uns gerufen hat, den Menschen dort zu dienen.“

Brantly hatte sich bei seiner Arbeit mit Ebola-Patienten selbst mit dem Virus infiziert. Anfang August war er zur Behandlung in die USA ausgeflogen worden. Brantly wurde mit einem dem neuen Medikament ZMapp behandelt, das sich noch in der Testphase befindet.

Als er in Liberia im Krankenbett lag und jeden Tag schwächer wurde, habe er gebetet, dass Gott ihm helfe, weiter an seinem Glauben festzuhalten. „Und ich habe gebetet, dass durch mein Leben oder meinen Tod Gott die Ehre erhalten soll“, sagte der Arzt. Er diene einem Gott, auf dem Verlass sei und der Gebete nicht unbeantwortet lasse.

Auch Writebol aus dem Krankenhaus entlassen

Durch die Fürsorge seiner Hilfsorganisation, das neue Medikament und durch das Expertenteam in den USA, das sich um in gekümmert habe, habe Gott ihn geheilt. Das sei eine „direkte Antwort auf Abertausende Gebete“ gewesen.

Auch seine Kollegin Nancy Writebol, die ebenfalls an Ebola erkrankt war und mit ihm in die USA ausgeflogen wurde, konnte das Krankenhaus verlassen. Gott gebühre alle Ehre, habe sie beim Verlassen des Hospitals erklärt. Alle Blut- oder Urintests der beiden Patienten seien negativ und zeigten, dass Brantly und Writebol frei von dem Ebola-Virus seien und keine Gefahr mehr für die Bevölkerung darstellten, bestätigte das Emory University Hospital in Atlanta, in die beiden behandelt wurden. Beide könnten zu ihren Familien zurückkehren.

Brantly ermutigte seine Zuhörer, für die Epidemie in Afrika zu beten und um Gottes Hilfe zu bitten. „Ich bin Gott über alle Maßen dankbar, dass er mein Leben gerettet hat und ich bin froh über die Aufmerksamkeit, die die Notlage in Afrika durch meine Erkrankung erhalten hat mitten in dieser Epidemie“, sagte er. (pro)

Von: sz

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