Wo sonst die Skispringer angefeuert werden, soll an Heiligabend 2020 ein ökumenischer Freiluftgottesdienst gefeiert werden

Wo sonst die Skispringer angefeuert werden, soll an Heiligabend 2020 ein ökumenischer Freiluftgottesdienst gefeiert werden

Heiligabend-Gottesdienst an der Skisprungschanze

Beten statt Skispringen: Die sonst hauptsächlich für den Party-Weltcup bekannte Mühlenkopfschanze im nordhessischen Willingen wird in diesem Jahr für das Weihnachtsfest umfunktioniert. Am Heiligabend soll dort ein ökumenischer Gottesdienst stattfinden.

Die Corona-Krise macht die Kirchen kreativ. In diesem Jahr braucht es für die Weihnachtsgottesdienste außergewöhnliche Plätze, um alle Regeln einzuhalten. Einer davon ist die Skisprungschanze im hessischen Willingen. Dort soll an Heiligabend um 16 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst stattfinden. Dies teilten die Organisatoren des Skisprung-Weltcups am Dienstag mit.

Pfarrer Christian Röhling, der sonst als Helfer beim Skiclub dabei ist, sagte der Nachrichtenagentur dpa: „In diesem Jahr hat die Pandemie unser ganzes Leben bestimmt, viel zu viele gesellschaftliche Veranstaltungen und die für uns alle wichtigen sozialen Kontakte mussten schweren Herzens stark eingeschränkt werden oder ganz entfallen.“

Man habe unter Beachtung aller Gesundheitsschutzmaßnahmen die „schöne Gelegenheit“, im Auslauf der Schanze im Upland gemeinsam feiern zu können. Wegen der geltenden Auflagen können Interessierte nur mit einem personalisierten Ticket an dem Gottesdienst teilnehmen. Der Wunsch „Frohe Weihnachten“ dürfe nur mit Abstand ausgesprochen und „auf gar keinen Fall“ mit Händeschütteln oder auch Umarmung verbunden werden, hieß es weiter.

Von: dpa/Johannes Blöcher-Weil

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